HSE: 'Darmstädter Weg der Energieversorgung bundesweit zum Königsweg machen'
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HSE: "Darmstädter Weg der Energieversorgung bundesweit zum Königsweg machen"
vom: 14.3.2011:
DARMSTADT (wei) - Die HSE AG sieht sich "bundesweit als Vorreiter einer neuen und ausschließlich auf regenerative Energien setzenden Energieversorgung der Zukunft." In einer Stellungnahme zu der nach der Katastrophe in Japan auch in Deutschland ausgebrochenen Diskussion über eine sichere Energieversorgung in der Zukunft betonte der HSE-Vorstandsvorsitzende Albert Filbert am Montag, der viel beachtete "Darmstädter Weg der Energieversorgung, der auf den strategischen Dreiklang vermeiden, verringern und kompensieren setze" müsse zum "bundesweit beschrittenen Königsweg für kommende Generationen werden". Die Region und Darmstadt könnten mit dem "Pfund der ethischen Energie" wuchern." Die HSE gehöre zu den "entscheidenden Schrittmachern der Green City Darmstadt".
Filbert wies daraufhin, dass sein Unternehmen seit 2008 ein "konsequent atomstromfreies Energie-Angebot" offeriere. Der Weg vom "Versorger zum weitsichtigen Versorger" sei in dieser Entschiedenheit und Beharrlichkeit bundesweit einmalig. Inzwischen gehöre die HSE zudem mit ENTEGA zu den größten Ökostromanbietern in Deutschland.
Filbert sagte, die HSE unterscheide sich von anderen großen Ökostrom-Anbietern durch ihr Engagement beim Ausbau der regenerativen Energien. Bis 2015 seien Investitionen in der Größenordnung von einer Milliarde Euro für diesen Zweck geplant.
Die HSE nehme in ihrer Unternehmenspolitik "Kurs auf einen Nachhaltigkeitskonzern", der es sich zum Ziel gesetzt habe, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und mit seinem praktischen Handeln Glaubwürdigkeit zu demonstrieren.
Abschließend rief Filbert die Politik in der Diskussion über eine sichere Energieversorgung auf, die volle Umstellung der Stromversorgung auf Ökoenergien zu beschleunigen. Gutachten zeigten, dass eine Umstellung der Stromversorgung auf hundert Prozent Ökoenergie bis zum Jahre 2050 möglich sei. Ein solcher Umbau biete eine sichere Versorgung und sei auch machbar.
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Datum: 14.03.2011 - 13:45 Uhr
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