Hortensien nicht als Rauschdrogen missbrauchen

Hortensien nicht als Rauschdrogen missbrauchen

ID: 367941
(ots) - Die Bundesapothekerkammer warnt davor, Bestandteile
von Hortensien als Rauschmittel zu rauchen. Die Pharmazeutische
Zeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von zunehmenden
Diebstählen und beruft sich dabei auf das Landeskriminalamt
Niedersachen. Als Zierpflanzen sind Hortensien harmlos. Werden die
Pflanzen hingegen verbrannt, wird Blausäure freigesetzt. Experten
warnen vor einer Vergiftung mit Blausäure, wenn der Rauch inhaliert
wird. Die theoretisch möglichen Folgen reichen von Bewusstlosigkeit
und Störungen des zentralen Nervensystems bis zum Tod. Medizinische
Fälle seien noch nicht beschrieben worden, so die Fachzeitschrift.

Ob das Rauchen getrockneter Hortensien eine ähnlich berauschende
Wirkung hat wie Cannabis, bezweifeln Wissenschaftler. Bislang sei
noch kein Inhaltsstoff bekannt, der psychotropisch auf das Gehirn
wirken könnte, berichtet die Pharmazeutische Zeitung. Auch
Vergiftungsfälle nach absichtlicher Inhalation würden selten
gemeldet.

Im Frühling treiben Hortensien aus und bilden die Blütenansätze
für das Folgejahr. Blütezeit der Gartenhortensie ist von Februar bis
Mai. Die jungen Hortensien-Triebe sowie die oberen Blütenbereiche
werden vermutlich von Angehörigen der Cannabis-Szene geraucht. Die
Szene gilt als sehr experimentierfreudig, zumal der Konsum von
Hortensien und ihrer Inhaltsstoffe derzeit noch legal ist. Ein Handel
mit getrockneten Hortensien ist bislang nicht bekannt.

Die Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter
www.abda.de und www.pharmazeutische-zeitung.de



Pressekontakt:
Dr. Ursula Sellerberg MSc
Stellv. Pressesprecherin
Tel.: 030 - 40004 134
Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
www.abda.de



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Datum: 16.03.2011 - 11:38 Uhr
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