Forschungsförderung, auch Stiftungen können Ihren Beitrag leisten! Die Gips-Schüle-Stiftung zeigt wie
Deutschland braucht Innovationen. Das ist allgemein bekannt, denn sie sind es, die die Wirtschaft des Landes und damit seinen Wohlstand vorantreiben – ganz abgesehen vom praktischen Nutzen der Erfindungen im Alltag der Menschen. Zur Unterstützung der Forschung und Wissenschaft sind daher alle gefragt: Politik und Wirtschaft aber auch Stiftungen. Die Gips-Schüle-Stiftung setzt deshalb einen ihrer Schwerpunkte bei der Förderung der angewandten Forschung und damit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. In den letzten zehn Jahren hat die Stuttgarter Stiftung ca. 7,7 Millionen Euro in Projekte des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP investiert und so viele Erfindungen und Patente ermöglicht. Derzeit unterstützt sie unter anderem den „Zukunftsraum Schule“, ein interdisziplinärer Kongress, der sich dem „Sanierungsfall“ Schule annimmt, sowie die Entwicklung eines Schall-Geruch-Absorbers, der für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz sorgen soll.
Die Gips-Schüle-Stiftung unterstützt unter anderem das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP – im letzten Jahr feierten die beiden Stuttgarter Einrichtungen das 30-jährige Bestehen ihrer Kooperation. Mit den bereitgestellten Geldern – für 2011 ist eine Summe von ca. 250.000 Euro Barmitteln und 433.000 Euro an Lizenzerlösen angesetzt – arbeitet das Fraunhofer IBP derzeit beispielsweise an der Entwicklung einer besonders effizienten und energiesparenden Methode für die Wärmedämmung von Gebäuden. Ein weiteres von der Stiftung unterstütztes Projekt verfolgt das Ziel, durch die Entwicklung eines Schall-Geruch-Absorbers das Wohlbefinden der Menschen an ihrem Arbeitsplatz zu steigern. Mit diesem sollen möglichst platzsparend sowohl Lärmbeeinträchtigungen, die etwa durch den telefonierenden Kollegen entstehen, als auch Gerüche, die zum Beispiel auf Bioeffluenten, Material- und Geräteemissionen oder Raumpflegemittel zurückzuführen sind, absorbiert werden. Die weitläufig bekannte „Dampfbremse“, die die Wärmedämmung von Gebäuden durch den Einsatz bestimmter raumseitig angebrachter Folien vor diffundierendem Wasserdampf und damit beispielsweise Dachböden vor Nässe und Schimmelbildung schützt, wurde mit Geldern der Gips-Schüle-Stiftung entwickelt.
Die Gips-Schüle-Stiftung fördert außerdem den vom Fraunhofer IBP initiierten Kongress „Zukunftsraum Schule“. Dabei geht es darum, ganzheitliche Lösungen für den „Sanierungsfall“ Schule zu finden, denn laut dem Bund Deutscher Architekten ist jede zweite Schule in Deutschland sanierungsbedürftig. Das Fraunhofer IBP hat hier dringenden Handlungsbedarf erkannt und deshalb den interdisziplinären Kongress „Zukunftsraum Schule“ ins Leben gerufen, an dem Architekten, Pädagogen, Spezialisten auf dem Gebiet der Bauphysik und Akteure aus der Politik zusammen an ganzheitlichen Lösungen für die Sanierung arbeiten.
Mit dem Ziel der Forschungsförderung geht für die Gips-Schüle-Stiftung die Förderung der Lehre und des Nachwuchses einher. Geplant ist derzeit die Einrichtung einer Gips-Schüle-Professur, also einer von der Stiftung finanzierten Zusatzprofessur für Wirtschaftspsychologie, an der Fakultät „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ der Universität Hohenheim. Dieses Vorhaben kann ebenso wie die Förderung des Kongresses „Zukunftsraum Schule“ des Fraunhofer IBP als exemplarisch für ein wesentliches Anliegen der Gips-Schüle-Stiftung gesehen werden: die Unterstützung interdisziplinärer Forschungsprojekte zwischen Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften. „Der allumfassende Blick auf eine Problemstellung, der nur durch die Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen möglich wird, ist oft unabdingbar, wenn es darum geht, eine möglichst sinnvolle und effiziente Lösung zu finden“, ist sich Thomas Ducrée sicher.
In der Nachwuchsförderung engagiert sich die Gips-Schüle-Stiftung vor allem durch die Finanzierung von Stipendien und Doktorandenkollegien sowie die jährliche Verleihung des Gips-Schüle-Preises, der herausragende Abschluss- und Studienarbeiten aus dem Baubereich mit insgesamt 3.000 Euro prämiert. Die Ergebnisse werden dabei nach Aspekten der Nachhaltigkeit und des Gemeinnutzens und gleichzeitiger Relevanz für die Bauwirtschaft bewertet.
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Kurzporträt der Gips-Schüle-Stiftung
Im Jahr 1870 errichtete die Familie Schüle die erste Stuttgarter Gipsfabrik in Bad Cannstatt. Der von der Familie Schüle aus den Gipsgeschäften geschaffene Wohlstand war Basis für die Gründung der Gips-Schüle-Stiftung im Jahr 1965. Als Stiftungszweck wurde die Förderung von Forschung und Entwicklung neuer Baustoffe und Bauverfahren umweltverträglicher Art festgelegt, später wurden die Ziele der Stiftung jedoch weiter gefasst.
Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel sieht die Stiftung ihre Aufgabe darin, das Gemeinwohl im Rahmen der Gemeinnützigkeit zu fördern. Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährung, Mobilität oder Wohnen setzen die Entwicklung neuer Technologien voraus. Die Gips-Schüle-Stiftung fördert neue Wege der fachübergreifenden Forschung, die von einem kontinuierlichen Dialog zwischen Theorie und Praxis begleitet wird. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und verschiedenen Universitäten unterstützt die Stiftung gezielt die Bauforschung und ermöglicht damit insbesondere auch mittelständischen Betrieben den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen und innovativen Technologien. Heute rücken außerdem neue Anliegen in den Blickpunkt der Stiftungsarbeit: die Nachwuchsförderung, die Förderung der Lehre, die Finanzierung einzelner Stiftungsprofessuren, die Doktorandenkollegien, Stipendien sowie der Gips-Schüle Förderpreis für herausragende Nachwuchswissenschaftler. Seit etwa einem halben Jahr unterstützt die Gips-Schüle-Stiftung außerdem die „Stiftung Weltethos“, eine Stiftung für interkulturelle und religiöse Forschung, Bildung und Begegnung, des bekannten katholischen Theologen Prof. Hans Küng.
factum Presse und Öffentlichkeitsarbeit GmbH
Jörg Röthlingshöfer
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Datum: 18.03.2011 - 09:38 Uhr
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Freigabedatum: 18.03.2011
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