NABU: Regierung verschiebt Energiewende auf Sankt Nimmerleinstag
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NABU: Regierung verschiebt Energiewende auf Sankt Nimmerleinstag
Statt energiepolitische Grundsatzfragen in Kommissionen zu verlagern und damit eine echte Energiewende auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben, fordert der NABU eine klare rechtliche Grundlage und einen verbindlichen Fahrplan für den Ausstieg aus der Atomkraft. "Anhand des wachsweichen Moratoriums für drei Monate drohen Schadensersatzklagen der Atomkonzerne für ihre entgangenen Einnahmen durch die vorübergehende Abschaltung ihrer Schrottmeiler", erklärt Tschimpke.
"Damit setzt die Bundesregierung auf ihre bewährte Verzögerungstaktik. Obwohl bereits alle Fakten für eine transparente Bewertung von Sicherheitsstandards der deutschen Atomkraftwerke auf dem Tisch liegen, sollen demokratisch nicht legitimierte Expertenkreise über die notwendigen Konsequenzen debattieren", kritisiert der NABU-Präsident. "Diese Augenwischerei soll davon ablenken, dass am Ende des Moratoriums die schwarz-gelbe Regierung im Kern an ihrer verfehlten Atompolitik festhalten will."
Für Rückfragen:
Carsten Wachholz, NABU-Energieexperte, Tel. 030-284 984-1617, Carsten.Wachholz@NABU.de.
Im Internet zu finden unter www.NABU.de
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Datum: 22.03.2011 - 22:00 Uhr
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