Rheinalarm aufgehoben ? Ermittlungen zur Ursache der Verunreinigung mit der Chemikalie Anilin laufen
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Rheinalarm aufgehoben ? Ermittlungen zur Ursache der Verunreinigung mit der Chemikalie Anilin laufen
Ergebnissen der Messstation Bimmen/Lobith zufolge hat die Anilinwelle die deutsch-niederländische Grenze in den frühen Morgenstunden des Sonntags vollständig passiert, so dass für Deutschland der Rheinalarm Sonntagnacht wieder aufgehoben worden ist. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestand und besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die Betreiber der Trinkwassergewinnungsanlagen am Rhein wurden über den Warndienst Rhein über vorliegende Schadstoffwellen informiert.
Am Samstag wurde an der Internationalen Rheinmessstation Bimmen/Lobith (IMBL) im Rahmen der Alarmüberwachung vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die chemische Substanz Anilin in erhöhter Konzentration gemessen. Sofort eingeleitete Nachforschungen ergaben am Sonntag eine stark erhöhte Konzentrationen von bis zu 800 µg/l bei der Messstation Duisburg-Homberg. Der Schadstoffeintrag in den Rhein erfolgte mutmaßlich am Donnerstag, 24. März, zwischen Düsseldorf und Duisburg. Zur Ermittlung des Verursachers ist die Wasserschutzpolizei eingeschaltet worden. Bisher gibt es keinen konkreten Hinweis auf den Verursacher. Die Nachforschungen gehen daher weiter.
Anilin gilt als krebserregend und ist in die Wassergefährdungsklasse 2 (wassergefährdend, WGK 2) eingestuft sowie als "schädlich für die Umwelt", vor allem für Fische und Schalentiere deklariert. Eine erste Abschätzung ergab, dass etwa 3,5 - 5 Tonnen dieser als Ausgangsstoff in der chemischen Industrie eingesetzten Grundchemikalie in den Rhein gelangt sind.
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Datum: 28.03.2011 - 15:01 Uhr
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