Karriere.at Umfrage: Liebe unter Kollegen
Große Mehrheit der Arbeitnehmer hat kein Problem damit
Frühlingsgefühle – auch im Job? Neun Prozent der befragten karriere.at-Besucher sind zwar grundsätzlich der Meinung, dass Beziehungen unter Kollegen eine Chance haben. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Sache absolut geheim bleibt.
Ein Viertel (25 Prozent) ist für die absolute Trennung von Privatem und der Arbeitswelt und gibt Beziehungen unter Arbeitskollegen keine großen Chancen.
„Grundsätzlich sollten Beziehungen unter Kollegen kein Problem darstellen, da sich diese auf Dauer auch von Vorgesetzten nicht vermeiden lassen und den Arbeits- bzw. Unternehmenserfolg nicht zwingend in Gefahr bringen. Tausende erfolgreiche Familienunternehmen zeigen vor, dass Beziehung und Job sich nicht automatisch im Wege stehen müssen“, kommentiert karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid die tolerante Haltung der Umfrageteilnehmer. Smid rät aber Kollegen-Paaren, ihren Umgang miteinander auf die jeweilige Situation abzustimmen: „Sowohl Streit als auch allzu hemmungsloser Austausch von Zärtlichkeiten sollten im Büro tabu sein, da sich Kollegen davon gestört fühlen könnten. Ist dieser professionelle Umgang gegeben, sollte es für Kollegen aber auch für Vorgesetzte kein Problem darstellen.“
Gerade abteilungsübergreifende Beziehungen können aber durchaus auch zu Problemen hinsichtlich ungewollter Informationsflüsse im Unternehmen führen, warnt Smid: „Bei Unternehmensleitungen können Beziehungen zwischen Schlüsselpersonen wie beispielsweise Lohnverrechnern und anderen Firmenangehörigen durchaus Stress auslösen. Führungskräften bleibt in solchen Fällen oft nichts anderes übrig, als in persönlichen, vertraulichen Gesprächen an die Integrität der Beteiligten zu appellieren.“
Das Umfrageergebnis:
Liebe unter Kollegen – kann das gutgehen? (671 Teilnehmer)
Sicher! Wo Menschen zusammenkommen ist doch egal! 25 Prozent
Möglich. Wenn man offen und ehrlich damit umgeht. 41 Prozent
Vielleicht. Aber nur wenn die Sache geheim bleibt. 9 Prozent
Unmöglich. Beruf und Privates gehören getrennt. 25 Prozent
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Datum: 31.03.2011 - 15:49 Uhr
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