RWE-Klage: Keine Entschädigung für Atomkonzerne!

RWE-Klage: Keine Entschädigung für Atomkonzerne!

ID: 379397

RWE-Klage: Keine Entschädigung für Atomkonzerne!



(pressrelations) - - Keine Entschädigung für Atomkonzerne!
- Koalition muss rechtliche Grundlagen für sofortigen Ausstieg schaffen

Angesichts der Klage von RWE gegen die Abschaltung des Atomreaktors Biblis A hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich die rechtlichen Grundlagen für einen sofortigen und endgültigen Atomausstieg zu schaffen. Den Stromkonzernen dürfe keine juristische Handhabe gegen die Stilllegung von Atomkraftwerken geboten werden; Entschädigungsansprüche seien auszuschließen. "Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist für den sofortigen Ausstieg aus der lebensfeindlichen Technologie Atomkraft.

Deshalb fordern wir ein Gesetz, das diesem demokratischen Willen entspricht", sagte Roman Denter von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt (EKU). Die Politik müsse die Wirtschaft kontrollieren, nicht umgekehrt. Konzernen dürfe nicht die Macht gegeben werden, eine ganze Gesellschaft zu erpressen.

Attac betonte, die Frage einer Entschädigung der Atomkonzerne stelle sich nicht ? im Gegenteil, die Atombranche habe ihre enormen Profite auf Kosten der Allgemeinheit erzielt. 204 Milliarden Euro an Subventionen sind laut einer Greenpeace-Studie seit 1950 an die Atomwirtschaft geflossen. Pro (abgeschriebenem) AKW und Tag rechnen Experten mit einer Million Euro Gewinn für die Betreiber. Dazu kommt, dass AKW-Betreiber auch hier zu Lande wie in Japan quasi von der Versicherungspflicht bei Unfällen befreit sind. Wenn, dann müssten die Entschädigungszahlungen in die entgegensetzte Richtung ? von den Atomkonzernen an die Bürgerinnen und Bürger ? gehen, folgerte Attac.

"Die Bundesregierung weiß, dass ihr scheinbar entschlossenes Vorgehen gegenüber den Atomkonzernen folgenlos bleiben wird, wenn sie nicht die rechtlichen Voraussetzungen für den Ausstieg konsequent schafft", sagte Jutta Sundermann von bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Jetzt kann sie beweisen, dass es ihr um mehr geht, als Zeit zu schinden, bis die Katastrophe in Japan im Bewusstsein der Bevölkerung wieder in den Hintergrund rückt."




Im Internet:

* Attac-Seite zu Anti-Atom-Aktivitäten:
www.attac.de/anti-atom

* Greenpeace-Studie zu Atom-Subventionen:
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presserklaerungen/artikel/atomstrom_kostet_bundesbuerger_304_milliarden_euro_staatliche_foerderung/

Für Rückfragen und Interviews:

* Roman Denter, Attac-AG Energie, Klima, Umwelt, Tel. (0163) 3613 404
* Jutta Sundermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0175) 8666 769


Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland

Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de, Fax: 069/900 281-99Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Wer riskiert, verliert: 3.000.000.000 Euro Ministerin Steffens besucht den Aktionstag ?Sport und Gesundheit? des Turnvereins Deutsche Jugendkraft ?Frisch-Auf'
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 01.04.2011 - 17:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 379397
Anzahl Zeichen: 3326

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 289 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RWE-Klage: Keine Entschädigung für Atomkonzerne!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Attac Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Kampagnenstart: 'Kühe und Bauern nicht verpulvern!' ...
- Attac und Aktion Agrar gegen Milchüberproduktion und Billigexport von Milchpulver Bestärkt durch die große Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt"!" am Samstag in Berlin, haben das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Aktion Agrar eine Kampagne für faire M

Attac erlegt CETA-Monster ...
Neujahrsaktion gegen Freihandelsabkommen EU-Kanada + Montag, 4. Januar 2016, 11 Uhr + Vor dem Bundestag, Platz der Republik 1, Berlin Aktivistinnen und Aktivisten von Attac erlegen vor dem Bundestag das CETA-Monster. Mit dieser Aktion setzt das globalisierungskritische Netzwerk am kommenden

WTO-Konferenz: USA und EU erhöhen Druck auf Entwicklungsländer - Attac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation ...
ac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass auch die gestern in Nairobi begonnene 10. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) das Versprechen nicht einlösen wird, die Interessen der Länder des Südens in den Mittelpunkt zu


Weitere Mitteilungen von Attac Deutschland


Ministerin Steffens besucht den Aktionstag ?Sport und Gesundheit? des Turnvereins Deutsche Jugendkraft ?Frisch-Auf' ...
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Gesundheitsministerin Barbara Steffens besuchte heute (01. April 2011) den Aktionstag "Sport und Gesundheit" des Turnvereins Deutsche Jugendkraft (DJK) "Frisch-Auf" Ster

Wer riskiert, verliert: 3.000.000.000 Euro ...
Claudia Paichert, Lotto-Annahmestellenleiterin aus Lüdinghausen, ist die erste, die das druckfrische Infoplakat "Wer riskiert, verliert" heute in Händen hält. Auf dem vom Lotto- und Toto-Verband der Annahmestelleninhaber in NRW e.V. (LTV) produzierten Plakat prangern große Dominosteine

KfW strukturiert Unternehmensfinanzierung neu ...
Die KfW strukturiert die Gründer- und Unternehmensfinanzierung zum 1. April 2011 neu. Mit der Zusammenfassung von Finanzierungen für etablierte Unternehmen und Gründer werden die Rahmenbedingungen in einigen Punkten deutlich verbessert. Verbesserungen sind insbesondere für kleinere mittelstän

Freihandelsabkommen zwischen EU und Lateinamerika nicht ratifizieren!* Schutz von Leben statt Investitionen ...
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation WEED und das globalisierungskritische Netzwerk Attac haben die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, die Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika, Kolumbien und Peru nicht zu ratifizieren. Gemeinsam mit mehr als 130 Organisationen,


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z