Krankenhaus XXL – Kliniken rüsten sich für steigende Zahl fettleibiger Patienten
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Dass es sich hierbei um kein Randproblem handelt, belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes http://www.destatis.de. Rund die Hälfte aller Deutschen zwischen 18 und 79 Jahren gelten als übergewichtig. Zirka neun Millionen bringen es auf einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30, den Wert, den die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int/en für Fettleibigkeit (Adipositas) definiert. Stern-Redakteurin Sabine Böhme beschreibt die besonderen Probleme mit den dicken Kranken wie folgt: „Banale Blutabnahmen scheitern, weil die Venen unter der dicken Fettschicht unauffindbar sind. Wunden entzünden sich, da das schlecht durchblutete Fettgewebe ein idealer Nährboden für Bakterien ist. Auf den Stationen bringen fettleibige Patienten Pfleger und Schwestern ins Schwitzen – Wenden und Umbetten geraten zur Herkulesaufgabe.“
Ulrich Overdiek, Gründer und Inhaber des Restaurants Vivamangiare http://www.vivamangiare.de in Köln, versucht sich an einer Analyse der Ursachen: „Ein Mensch, der über 200 Kilo auf die Waage bringt: Das halten viele Menschen für eine obskure Ausnahmeerscheinung. Dass dies aber nicht der Fall ist, beweisen die Investitionen, die Krankenhäuser nun tätigen müssen, um fettleibige Patienten behandeln zu können. Da rollt eine wahre Kostenlawine auf die Kliniken zu. Doch die adipösen Patienten zahlen auch ihren Preis: Zum einen ruinieren sie ihre Gesundheit, zum anderen führt extreme Fettleibigkeit oft zur sozialen Isolation und zur beruflichen Erfolglosigkeit.“ Die Ärzte stehen vor ganz anderen Problemen. „Bei dem ganzen Fett sieht man die Gefahren nicht“, so der Chirurg Oliver Mann bei der OP eines 146 Kilo schweren Patienten.
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Datum: 12.11.2007 - 11:45 Uhr
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