Happy Birthday BFFS: 5 Jahre und schon soooooo groß!
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Aktive Mitstreiter aus ganz Deutschland beraten beim Geburtstagstreffen
in Berlin über Tarifverhandlungen
„Als ich zur Schauspielschule gegangen bin, habe ich das sicher nicht mit dem Ziel getan, einmal Verbandsfunktionär zu werden“, bemerkte Hans-Werner Meyer in seiner kurzen Ansprache zu Beginn des BFFS-Geburtstagstreffens. Damit kennzeichnet der viel beschäf-tigte Schauspieler einen der Erfolgsfaktoren des jungen und gleich-zeitig schlagkräftigen Bundesverbandes: Die Interessen der Schau-spieler werden von Schauspielern selbst vertreten. In dieser Forma-tion hat der BFFS in den letzten fünf Jahren seinen Wirkungskreis konsequent vergrößern können: Über 1.740 Mitglieder zählt der Ver-band heute – mit wachsender Tendenz. Diese Erfolgsstory nahm der Verbandsvorstand (Julia Beerhold, Michael Brandner, Hans-Werner Meyer, Antoine Monot Jr., Heinrich Schafmeister und Thomas Schmuckert) zum Anlass, die Mitstreiter der erweiterten Arbeitsebe-ne zu einem Geburtstagstreffen einzuladen. Über 30 Schauspieler und Schauspielerinnen, die sich als Themen- und Fachverantwortli-che, als Stammtischpaten in den Regionen sowie als Delegierte in politischen und kulturellen Ausschüssen für den Bundesverband en-gagieren, kamen dafür am Samstag in Berlin zusammen.
Michael Brandner, Vorsitzender des Vorstandes, bedankte sich bei allen Anwesenden: „Ich weiß: Die gesamte Branche findet es gut, dass es uns gibt. Mit dem BFFS haben wir endlich einen Ort ge-schaffen, an dem sich die Schauspieler mit ihren Fragen und Inte-ressen gut aufgehoben fühlen.“ Vorstandsmitglied Heinrich Schaf-meister betonte noch einmal die Erfolge der letzten fünf Jahre, in de-nen der BFFS sich vor allem für eine Verbesserung der sozialen Ab-sicherung, der Arbeitsbedingungen und der gerechten Entlohnung für Schauspieler eingesetzt hat: „Unser Dank geht an alle, die sich für diese Aufgabe engagieren. Es kostet viel Zeit, aber es bringt uns voran. Noch vor kurzer Zeit hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Schauspieler so zielstrebig sein können!“.
Dass noch längst nicht alle Aufgaben für den BFFS gelöst sind, zeig-te sich dann in der anschließenden Arbeitsrunde: Im Hinblick auf die laufenden Tarifverhandlungen mit Produzenten und Sendern disku-tierten die Ausschuss-Mitglieder unterschiedliche Strategien und Ver-fahrensweisen. Sie ließen keinen Zweifel daran, dass die Verhand-lungen, in denen sich der BFFS u.a. gegen den schleichenden Gagenverfall stark macht, mit Nachdruck verfolgt werden müssen.
Der BFFS – Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.
Der BFFS vertritt die Interessen der Film- und Fernsehschauspieler in Deutschland. Seit seiner Gründung im April 2006 stellt der Bundesverband mit rund 1.740 Mitgliedern heute den größten Interessenverband der natio-nalen Film- und Fernsehindustrie.
Hauptanliegen ist eine erfolgreiche und im internationalen Kontext konkur-renzfähige Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer wichtigen Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzen-ten und anderen Filmverbänden.
Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung, Ermöglichung und der Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.
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Datum: 08.04.2011 - 11:22 Uhr
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