Richtfest für den Neubau für die Pharmazeutischen Institute der Universität Münster
ID: 385097
Forschungs- und Lehrgebäude für die Pharmazeutischen Institute der
Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster gestochen wurde, ist
der Rohbau des Gebäudes fertiggestellt. Das Bauvorhaben, für das
heute das Richtfest gefeiert wird, wird Anfang 2012 abgeschlossen
sein.
"Heute ist ein guter Tag für den Wissenschaftsstandort Münster.
Ich freue mich, dass Lehrende, Studierende und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Traditionsstudiengangs Pharmazie bald in moderne
Gebäude einziehen können", erklärte Wissenschaftsministerin Svenja
Schulze in einer Grußadresse. "Mit dieser Millioneninvestition zeigt
das Land NRW, dass es trotz der angespannten Haushaltsituation für
Kontinuität bei dem eingeschlagenen Weg der Hochschulmodernisierung
und -sanierung steht", so Schulze.
Für rund 57 Millionen Euro errichtet der Bau- und
Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) auf dem Eckgrundstück
Apffelstaedtstr./Orléans Ring im naturwissenschaftlichen Zentrum der
Universität Münster den Neubau, der die drei Institute
"Pharmazeutische Biologie und Phytochemie", "Pharmazeutische und
Medizinische Chemie" und "Pharmazeutische Technologie und
Biopharmazie" an einem Standort zusammenführt. Der Neubau wurde
notwendig, weil sich die derzeitigen Institutsgebäude baulich in
einem schlechten Zustand befinden und nicht mehr den heutigen
Anforderungen von Lehre und Forschung genügen. Eine Sanierung schied
aus wirtschaftlichen Gründen aus. Die Konzentration der drei
Institute an einem Standort fördert aber auch die Zusammenarbeit der
Fächer und schafft Synergieeffekte.
Im Grundriss gleicht der geplante Neubau einem Kamm: drei
langgestreckte Baukörper in Nord-Süd-Ausrichtung bilden die Zinken
des Kamms. Im westlichen und im mittleren Baukörper werden
hauptsächlich die Labor- und Praktikumsräume der pharmazeutischen
Institute untergebracht. Der östliche Baukörper wird als allgemeines
Verfügungszentrum errichtet. Die Nutzung dieses Bauteils wird die
Universität zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. Im Süden verbindet
ein in Ost-West-Richtung verlaufender Büro-, Seminar- und
Hörsaaltrakt die "Kammzinken". Dieser Trakt beherbergt auch den
Eingang mit dem Foyer im Bereich der Corrensstraße. Auf der Nordseite
verbindet eine Brücke mit weiteren Büroflächen die drei "Kammzinken"
auf der Höhe des 1. und 2. Obergeschosses.
Äußerlich wird sich der Bau harmonisch in die Nachbarbebauung
einfügen: An der Fassade wechseln sich geschlossene Metall- und
transparente Glaselemente ab. Farbige Akzente lockern die
Pfosten-Riegel-Konstruktion auf und markieren optisch die
unterschiedlichen Funktionsbereiche des Gebäudes.
Im Frühjahr 2012 werden Studierende und Institutsmitarbeiter den
Neubau beziehen können. Dann stehen ihnen insgesamt 11.000
Quadratmeter für Forschung und Lehre zur Verfügung.
Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Münster
Barbara Kneißler
Tel.: +49 251 9370-619
E-Mail: barbara.kneissler@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.04.2011 - 16:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 385097
Anzahl Zeichen: 3447
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Münster
Kategorie:
Bau & Immobilien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 369 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Richtfest für den Neubau für die Pharmazeutischen Institute der Universität Münster"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halbzeit beim Hochschulbau: Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) übergab einen weiteren neu gestalteten Abschnitt des Hauptgebäudes der Technischen Hochschule OWL an die TH - damit ist in nur einem Jahr bereits die Hälfte des Gesamtprojekts saniert worden. D
Computer für sozial benachteiligte Kinder ...
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) übergab heute 170 Rechner, die beim Landesbetrieb nicht mehr gebraucht werden, an die Diakonie in Mülheim an der Ruhr. Sie sollen den Zugang zu Sprachkursen und zum digitalen Lernen ermöglichen. Der Bau- und Liegenschaftsbetriebs de
Landgericht Krefeld erhält restaurierte Turmuhr zurück ...
Pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit hat eine Spezialfirma die Restaurierung der historischen Turmuhr des Land- und Amtsgerichts Krefeld abgeschlossen. Mit einem Autokran hievten Arbeiter heute Vormittag die goldplatinierte Uhr an ihren angestammten Platz in 35 Metern Höhe zurück. Nun krei
Weitere Mitteilungen von BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Ahrens wurde mit dem Staatswappen ausgezeichnet ...
Für seine außergewöhnlichen Leistungen um die österreichische Wirtschaft wurde Ahrens vor 10 Jahren mit dem Österreichischen Staatswappen ausgezeichnet. Das Österreichische Staatswappen ist ein wichtiger Indikator für Qualität und Innovationskraft. „Gerade in wirtschaftlich durchwachsene
Sonnenenergie, Stromspeicher und intelligente Haustechnik miteinander vernetzt ...
Frickenhausen, den 11. April 2011 – Durch politische Krisen, Umweltkatastrophen und den stark ansteigenden Energiebedarf aufstrebender Industrieländer werden die Energiepreise weiterhin stetig steigen, darin sind sich praktisch alle Experten einig. Um dennoch nicht auf Mobilität, komfortables Wo
Studie: Internet immer wichtiger bei Baufinanzierung - ImmobilienScout24 ist meistgenutzte Website ...
Das Internet spielt bei der Immobilienfinanzierung eine immer größere Rolle: Schon jeder vierte Käufer informiert sich online - Tendenz steigend. Dabei ist ImmobilienScout24 die meistgenutzte Website für Immobilienfinanzierung. 47 Prozent der Käufer, die sich im Internet über das Thema Fin
Erste Schlichtungsrunde im Bau-Tarifkonflikt ohne Ergebnis zu Ende gegangen ...
Die erste Schlichtungsrunde im Bau-Tarifkonflikt ist nach zehn Stunden in Potsdam ohne Ergebnis auf den 13. April vertagt worden. Die Tarifvertragsparteien konnten sich unter dem Vorsitz des Schlichters, des ehemaligen Bundeswirtschafts- und Arbeitsministers Wolfgang Clement, noch nicht einigen.




