Mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund
ID: 389033
Mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund
Der Bundesrat möchte in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang in Pflegeberufe erleichtern. In seiner heute gefassten Entschließung macht er darauf aufmerksam, dass diese Bevölkerungsgruppe in solchen Berufen noch unterrepräsentiert ist. Gerade in Pflegeberufen bestehe jedoch bereits heute eine große Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die in den nächsten Jahren weiter ansteigen werde. Es seien folglich größere Anstrengungen erforderlich, um einen besseren Zugang in diesen Arbeitsmarkt gewährleisten zu können.
Von zentraler Bedeutung für die Pflegeberufe sind aus Sicht des Bundesrates insbesondere eine gute Kommunikationsfähigkeit und die Beherrschung der deutschen Sprache. Die Länder begrüßen vor diesem Hintergrund ausdrücklich, dass der Bund die pflegeberufsbezogene Sprachförderung bereits in Einzelfällen finanziell unterstützt. Zugleich fordern sie die Bundesregierung jedoch auf, die Förderung deutlich auszubauen.
Entschließung des Bundesrates für mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund und zum Ausbau pflegeberufsbezogener Sprachförderung
Kontakt:
Bundesrat
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Besucherdienst, Eingaben
Leipziger Straße 3-4
10117 Berlin
Telefon: 030 18 9100-0
Fax: 030 18 9100-198
E-Mail: internetredaktion@bundesrat.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 15.04.2011 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 389033
Anzahl Zeichen: 1719
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 219 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesrat (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nur einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem Vermittlungsvorschlag vom 14. Oktober 2015 zur Finanzierung des Regionalverkehrs zugestimmt. Das geänderte Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Es erhöht die
Stanislaw Tillich zum Bundesratspräsidenten gewählt ...
Der Bundesrat wählte am 16. Oktober 2015 aus dem Kreis der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seinen neuen Präsidenten. Die Wahl erfolgte nach einer festgelegten Reihenfolge. Turnusgemäß übernimmt in diesem Jahr der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Amt von
Bundeszuschuss für Regionalzüge gesichert ...
In dem langjährigen Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Regionalverkehrs erzielte der Vermittlungsausschuss am 14. Oktober 2015 nach mehrstündigen Beratungen einen Kompromiss. Für das Jahr 2016 erhöht der Bund die so genannten Regionalisierungsmittel auf 8 Milliarden E
Weitere Mitteilungen von Bundesrat
Rente für jüdische Holocaustüberlebende aus der ehemaligen Sowjetunion ...
Der Bundesrat möchte die rentenrechtliche Situation in Deutschland lebender jüdischer Holocaustüberlebender aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion verbessern. Mit einer heute gefassten Entschließung fordert er die Bundesregierung auf, diese Personengruppe als "Verfolgte des NS-Regimes&q
Länder wollen Vermittlung schwerbehinderter Menschen erleichtern ...
Der Bundesrat möchte dafür sorgen, dass die Bundesagentur für Arbeit künftig wieder Aufträge zur Vermittlung schwerbehinderter Menschen an Integrationsfachdienste freihändig vergeben kann. In einer heute angenommenen Entschließung fordert er die Bundesregierung auf, durch entsprechende Rech
Länder wollen Bahnlärm verringern ...
Der Bundesrat möchte dazu beitragen, den Bahnlärm zu mindern. Mit einer Entschließung fordert er deshalb die Bundesregierung auf, die von ihr angekündigten lärmabhängigen Trassenpreise schnellstmöglich zu verwirklichen, um einen wirtschaftlichen Anreiz zur Umrüstung der Bestandsfahrzeuge a
Bundesrat wählt neue Vorsitzende des Rechtsausschusses ...
Der Bundesrat hat in seiner heutigen Plenarsitzung Frau Senatorin Jana Schiedek zur Vorsitzenden des Rechtsausschusses für das laufende Geschäftsjahr gewählt. Die am 9. April 1974 geborene Juristin ist seit dem 23. März 2011 Justizsenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg. Wahl der Vorsi




