10 typische Fehleinschätzungen zu ITIL

10 typische Fehleinschätzungen zu ITIL

ID: 396990

Umgang mit dem Regelwerk weist nach den Beobachtungen der COC AG noch vielfältige Missverständnisse auf



(firmenpresse) - (Burghausen, 2. Mai 2011) Obwohl ITIL bereits seit Jahren zu einem festen Begriff im IT Service Management geworden ist, weist der Umgang mit dem Regelwerk nach den Beobachtungen der COC AG noch vielfältige Missverständnisse auf. Für Hans-Peter Schernhammer, Trainer und Senior Consultant bei dem IT-Dienstleister, können diese Fehleinschätzungen massive Auswirkungen auf die konzeptionelle Ausrichtung von ITIL-Projekten haben. „Was falsch verstanden wird, das wird auch meist falsch genutzt“, problematisiert er. „Solche Bedingungen schaffen falsche Erwartungen und können strategische Fehlentwicklungen sowie erhebliche Investitionsrisiken erzeugen.“ Der COC-Consultant hat aus der Praxissicht die wichtigsten Fehleinschätzungen zu ITIL zusammengestellt:

1. Das Regelwerk hat nur eine operative Ausrichtung: Grundsätzlich ist zu betrachten, dass es sich bei ITIL um eine strategische Ausrichtung handelt, d.h. es stellt ein Managementthema dar. Eine Top-Down-Herangehensweise empfiehlt sich, jedoch sollten die konkreten Prozesse gemeinsam betrachtet und definiert werden.
2. ITIL ist ein Rezeptbuch mit fest definierten Zutaten: Hinter ITIL verbirgt sich keine Universallösung, die man ohne individuelle Anpassung über jede Organisation stülpen kann. Grundsätzlich ist eine Herangehensweise im Rahmen einer Projektmanagement-Methode zu empfehlen.
3. Das Framework funktioniert nur im Ganzen: ITIL beinhaltet einerseits sehr viel Wissen, andererseits eine Vielzahl von Prozessen, Funktionen und Phasen. Nicht alle müssen zwingend entwickelt und implementiert werden. Allerdings ist es sinnvoll, den Werkzeugkasten zu kennen, eine ganzheitliche Herangehensweise zu beachten und die eigene Organisation frühzeitig mit einzubinden.
4. Nach der Implementierung kann man die Hände in den Schoß legen: ITIL endet nicht nach der Einführung. Genauso wie beim Qualitätsmanagement wird man nicht mit dem Erreichen eines definierten Grades die Methodik beenden. Grundsätzlich sind Regelgrößen zu entwickeln, Steuerungsmethoden beizubehalten und fortlaufend sowohl Prozesse als auch Services zu verbessern.


5. Das ITIL-Konzept ist frei von Rollen und Verantwortungen: Ohne eine Definition von verbindlich zu erreichenden Zielgrößen, welche in einer Vereinbarung zugesichert werden, wird man keine Steuerungsgrößen haben. Den Mitarbeitern der Organisation wird auch nicht das Gefühl vermittelt, gemeinsam erfolgreich eine vereinbarte Servicequalität zu erbringen und „an einem Strang“ zu ziehen. Insofern müssen klare Rollen und Verantwortlichkeiten festgelegt werden.
6. Implementierte ITIL-Prozesse funktionieren von ganz allein: Ohne eine durch das Management vermittelte Zielsetzung wird ITIL ins Leere laufen oder zu Fehlinterpretationen innerhalb der Organisation führen. ITIL dient dazu, die Effizienz und Effektivität der Geschäftsprozesse zu optimieren. Dies setzt aber klare Zielvorgaben des Managements voraus.
7. Verbesserungen stellen sich automatisch ein: Wichtig ist, aus den gewonnenen Erfahrungen zu lernen und daraus Verbesserungen abzuleiten. In der Praxis werden häufig Reports erstellt, und es finden Reviews statt – jedoch werden daraus eigentlich entstehende Potentiale für Optimierungen zu wenig in Angriff genommen. Die Ursache ist dann zumeist die mangelnde Einflussnahme der davon betroffenen Unternehmensorganisation.
8. SLAs sind eine statische Angelegenheit: Service Level Agreements beinhalten immer eine beidseitige Verbindlichkeit. Trotzdem müssen sie flexibel für Veränderungen sein, weil Organisationen lebendige Strukturen mit veränderlichen Anforderungen sind. Dafür muss seitens des Service Managements eine ausgeprägte Sensibilität bestehen, indem es kontinuierlich mögliche veränderte Leistungserwartungen des Kunden identifiziert und deren Bereitstellung organisiert.
9. ITIL macht die IT zu einer verlängerten Werkbank: Services mit dem Ziel, einen Mehrwert für die Geschäftsprozesse zu liefern, können nicht industriell bereitgestellt werden. Daran ändert auch die Implementierung ITIL-konformer Prozesse nichts. Im Gegenteil kommt der IT-Organisation in diesem Fall eine höhere geschäftsstrategische Bedeutung zu. Sie muss von ihr allerdings auch aktiv wahrgenommen werden, indem sie sich nicht als reiner Lieferant von Diensten definiert.
10. Auf Tools lässt sich verzichten: Ohne ein geeignetes Tool kann ein Prozess nicht erfolgreich gelebt werden. Ansonsten wird der Aufwand für Dokumentation, Bearbeitung und Auswertung bzw. Reporting zu hoch und bürokratisch. Außerdem eröffnet eine Tool-Unterstützung bessere Möglichkeiten zur Performance-Steigerung und der Automatisierung von Services.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über die COC AG:
Die COC AG ist ein erfahrenes IT Dienstleistungsunternehmen mit einem umfassenden Leistungsspektrum im Bereich der Informationstechnologie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Optimierung der IT. Durch Verbesserung bestehender Technologien, Prozesse und Verfahren bahnt die COC AG ihren Kunden den Weg zu Kosteneinsparung und Wettbewerbsvorteilen.
Zu den fachlichen Kernkompetenzen der COC AG gehören IT Infrastructure Management, IT Service Management und die Entwicklung von Applikationen und Lösungen. Flexibilität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind bei allen Kundenprojekten die Basis der Zusammenarbeit. Mit Referenzen aus einer Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten, kontinuierlicher Mitarbeiterqualifizierung und Zertifizierungen von namhaften Herstellern positioniert sich die COC AG als starker und zuverlässiger Partner für den gesamten IT Lifecycle. Die COC AG beschäftigt derzeit ca. 170 Mitarbeiter an 5 Standorten in Deutschland und Österreich.



PresseKontakt / Agentur:

Bernhard Dühr
denkfabrik groupcom GmbH
Pastoratstr. 6
50354 Hürth
Tel: 02233 / 6117-75
bernhard.duehr(at)denkfabrik-group.com
www.denkfabrik-group.com



drucken  als PDF  Conversion Boosting - Neues Buch zu Conversion-Optimierung erschienen BARMER GEK baut MicroStrategy Business Intelligence Anwendung aus
Bereitgestellt von Benutzer: Denkfabrik
Datum: 02.05.2011 - 13:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 396990
Anzahl Zeichen: 4823

Kontakt-Informationen:
Stadt:

84489 Burghausen


Telefon: 08677.9747-0

Kategorie:

New Media & Software


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 493 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"10 typische Fehleinschätzungen zu ITIL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

COC AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Best Practice-Strategie der COC AG für höheren Kundennutzen ...
Die COC AG wird 2014 eine Best Practice-Strategie für ihr Beratungs- und Dienstleistungsportfolio umsetzen, die den Kunden deutliche Nutzen- und Kostenvorteile verspricht. Hierfür analysiert sie derzeit systematisch die gesamten Projekterfahrungen der Spezialisten in den Bereichen IT-Services, Sy

COC AG realisiert SharePoint-Strategie bei der Netzsch-Gruppe ...
Die COC AG hat bei der Netzsch Pumpen & Systeme GmbH ein erstes Projekt im Rahmen der neuen Strategie zur Optimierung der internen Arbeitsprozesse realisiert. Ziel war es, eine Arbeits- und Informationsplattform im Unternehmens-Intranet auf Basis von Microsoft SharePoint zu schaffen. In Folgepr

COC für "Großen Preis des Mittelstands" nominiert ...
Die COC AG wurde zum "Großen Preis des Mittelstandes" 2014 der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert. Der Preis hat eine mittlerweile 20jährige Tradition und gehört zu den begehrtesten Wirtschaftspreisen in Deutschland. Die Besonderheit: Unternehmen können sich nicht direkt bewerben, sonde


Weitere Mitteilungen von COC AG


Conversion Boosting - Neues Buch zu Conversion-Optimierung erschienen ...
Die Conversion-Rate entscheidet darüber, ob eine Website oder ein Onlineshop wirklich Geld verdient. Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing sind nur die Grundlage für eine erfolgreiche Website. Das neue Buch "Conversion Boosting mit Website-Testing" zeigt, wie durch einen erprobten Ans

Shopmacher verstärken ihr Team - Stefan Zessel als neuer Junior Berater an Bord ...
Der neue Mitarbeiter der Shopmacher ist gelernter Industriekaufmann und staatlich geprüfter Betriebswirt. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit bereitet er sich derzeit per Fernstudium auf den Studienabschluss als Diplom-Betriebswirt vor. Er kommt von Tobit, einem der führenden Anbieter von Un

WatchGuard XTM: Sicherheitsfunktionalitäten weiter ausgebaut ...
Mit den multifunktionalen Firewalls der Extensible Threat Management (XTM)-Familie von WatchGuard Technologies lassen sich ab sofort auch die Internet-Suchanfragen von Netzwerkbenutzern steuern. Administratoren können die Filtereinstellungen für Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo so konfigu

Der App-Entwickler intervisio.ch sowie die SEO-Agentur PlaceSys.ch mit sind erstmals an der aiciti 2011 vertreten ...
Zürich, 2. April 2011 - An der aiciti, welche erstmals vom 10. bis 12. Mai 2011 in der Messe Zürich stattfindet, ist die SEO-Agentur "PlaceSys.ch"Suchmaschinenoptimierung mit Geld-zurück-Garantie (http://www.placesys-suchmaschinenoptimierung.ch/) sowie die Agentur für IT-Applikationen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z