'Börse Online'-Interview mit Doris Buffett: "Mein letzter Scheck soll platzen"

'Börse Online'-Interview mit Doris Buffett:

"Mein letzter Scheck soll platzen"

ID: 398675
(ots) - Ältere Schwester von US-Börsen-Legende Warren
Buffett "will nichts mehr übrig haben, wenn ich sterbe" / Bereits
rund 100 Millionen Dollar für karitative Zwecke: "Ich will Menschen
helfen, die ohne eigenes Verschulden in Schwierigkeiten geraten sind"
/ Bruder Warren war "ein Nerd"

Doris Buffett will ihr gesamtes Vermögen für karitative Zwecke
einsetzen. Im Interview mit dem Anlegermagazin 'Börse Online'
(Ausgabe 19/2011, EVT 5. Mai) sagte die ältere Schwester der
US-Börsen-Legende Warren Buffett: "Mein letzter Scheck soll platzen.
Ich will nichts mehr übrig haben, wenn ich sterbe, abgesehen von dem
Unterhalt für meine Tochter Robin, die an Multipler Sklerose leidet."
Die 83-Jährige, die durch das Erbe ihrer Mutter 1996 zur
Multimillionärin wurde und seitdem bereits rund 100 Millionen Dollar
an Bedürftige verschenkt hat, setzt bei ihrer Woltätigkeit nicht auf
spektakuläre Aktionen. "Ich hege keine grandiosen Pläne. Ich
finanziere auch keine Albernheiten wie Ballett, Theater oder
Sinfonie-Orchester. Ich will Menschen helfen, die ohne eigenes
Verschulden in Schwierigkeiten geraten sind." Sie sei dabei sehr
bemüht, Unglück nicht mit schlechten Entscheidungen zu verwechseln.
"Ich will kein Geld verschwenden, denn das liegt nicht in der
Buffett-DNA."

Doris Buffetts Engagement fließt in viele verschiedene Projekte.
Unter anderem finanziert sie die College-Ausbildung für Frauen, die
Opfer häuslicher Gewalt wurden, ermöglicht Gefängnis-Insassen ein
Studium und bezahlt Kindern aus armen Verhältnissen den Aufenthalt im
Sommer-Ferienlager. "Arm zu sein bedeutet, keinen Zugang zu haben zu
den besten Ressourcen", erläuterte Buffett. "Manchmal kann man mit
einem Satz neuer Autoreifen ein ganzes Leben umkrempeln, weil der
Mensch wieder zur Arbeit fahren kann."

Mit 'Börse Online' sprach die Multimillionärin auch über das


Verhältnis zu ihrem berühmten Bruder Warren. "Ich bin froh, dass mein
Bruder und ich über die karitative Arbeit wieder zusammengefunden
haben. Jahrelang hatten wir uns auseinandergelebt. Während er seinen
Reichtum aufbaute, war ich Mrs Hinterhof USA und zog drei Kinder
groß." Doris Buffett zufolge hat das Thema Geld das Leben ihres
Bruders bereits geprägt, als dieser noch ein kleiner Junge war.
"Warren war seit eh und je von morgens bis abends mit Geldverdienen
beschäftigt, immer neue Ideen fielen ihm ein. Man kann schon sagen,
dass er ein Nerd war."



Pressekontakt:
Jochen Mörsch, Redaktion G+J Wirtschaftsmedien
Tel.: 0 69/15 30 97 -763, Fax: 0 69/15 30 97 -799
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Datum: 04.05.2011 - 11:25 Uhr
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