Wer spinnt hier eigentlich? / Dokumentarfilmer sucht 3.900 Euro über Internet
Film für Oberland-Fans soll über Plattform mySherpas finanziert werden / Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater mit Filmrolle
München, 11. Mai 2011. Nach den erfolgreichen Film-Finanzierungen von „Sie nannten ihn Spencer“, „Squattertown“ und „Höstel“ auf www.mysherpas.com möchte nun auch der Regisseur Walter Steffen Geld für sein Projekt ‚Gradaus daneben - g’spinnerte Geschichten aus dem Oberland‘ im Internet sammeln. Während sein letzter Film ‚Endstation Seeshaupt‘ gerade in den regionalen Kinos läuft und auf Begeisterung stößt, hofft er ‚Gradaus daneben‘ bereits auf dem FünfSeenFilmfest am 5. August 2011 vorstellen zu können. Für die Spendenaktion bleiben ihm noch 30 Tage.
Regisseur Steffen am Set(firmenpresse) - Ausgezeichnet mit dem bayrischen Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung gilt Walter Steffen als vielbeachteter regionaler Filmregisseur. Dennoch ist er darauf angewiesen, sein neuestes Projekt ‚Gradaus daneben‘ ohne die Unterstützung von Fernsehsendern oder Filmförderungen zu produzieren – und vor allem zu finanzieren. „Knapp acht Prozent des Budgets können mithilfe der Heimatpflege des Bezirks Oberbayern und des Landkreises Starnberg gedeckt werden. Der Rest muss über Sponsoren finanziert werden“, erklärt der unabhängige Filmemacher.
Deswegen setzt Steffen auf das Prinzip des Crowdfunding, das seit einem halben Jahr in Deutschland Einzug hält. Mit einer Vorstellung des Projekts auf der Plattform www.mysherpas.com ruft Walter Steffen nun persönlich zum Spenden auf. Dafür zeigt er in einem kurzen Video, worum es in seinem fünften Dokumentarfilm gehen soll. Seinen Geldgebern dankt er mit Prämien, die je nach Höhe der Spendensumme von Kino-Plakaten bis hin zur Einladung zur Premierenparty des Films reichen: „Da ich unabhängige Filme mit Menschen für Menschen mache, finde ich es sehr passend, wenn die Finanzierung des Films zu einem kleinen Stück von den Menschen mitgetragen wird, die den Film letztlich auch sehen können – so kann jeder den Film ein Stück zu „seinem“ Film machen.“
‚Gradaus daneben‘ soll neun Menschen portraitieren, die außerhalb der gesellschaftlichen Norm leben und dennoch wichtig für jene sind: Querdenker, Poeten, Narren – „die G’spinnerten“, wie der Untertitel des Films sie nennt. Sie alle sollen mit Kasperl Larifari verbunden sein. Larifari wiederum soll gespielt werden von Dr. Döblingers geschmackvollem Kasperltheater, das seit Jahren durch Bayern tourt. Ein Film, der die Welt laut Regisseur Walter Steffen bunter machen soll.
Die Welt bunter machen – das ist auch der Wunsch von Tim Busse, Mitgründer der Crowdfunding-Plattform mySherpas. „Jeder, der eine außergewöhnliche Idee hat, dem aber das Geld zur Umsetzung fehlt, kann hier sein Glück versuchen“, rät er. Schließlich ist Crowdfunding nicht nur ein Mittel für die finanzielle Unterstützung von Projekten. Es kann auch zeigen, wie viele Menschen an eine Idee glauben und damit Vertrauen in das eigene Projekt schaffen. So wurden seit dem Start der Plattform im September 2010 bereits 13 Projekte erfolgreich umgesetzt – von Technologieentwicklungen, wie einem Kameraschwebestativ, über zahlreiche Filme bis zum Dach für ein Waisenhaus in Sri Lanka.
Einzige Bedingung: Die zuvor selbst gesetzte Budgetgrenze muss innerhalb von 90 Tagen erreicht werden. Geschieht dies nicht, werden alle Spender nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip wieder ausgezahlt und das Projekt verworfen. Damit das nicht geschieht, schreibt Walter Steffen potentielle Geldgeber persönlich über Mailing-Listen an und hält Interessierte auf seinem Blog www.gradausdaneben.de auf dem Laufenden.
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Die mySherpas GmbH ist eine Crowdsponsoring-Plattform, die im Sommer 2010 von Tim Busse, Markus Zabel, Alexandra Fischer, Marc Pütz-Poulalion, Nadine Anschütz und Kai Oppel in München gegründet wurde. Auf der Plattform haben Menschen mit Ideen die Möglichkeit, ein Projekt zu präsentieren, an das sie glauben, für dessen Umsetzung ihnen aber das Startkapital fehlt. Die Projektinhaber stellen ihre Ideen über das Portal einer breiten Öffentlichkeit per Video, Audio, Text oder Bildern vor. Dann rühren sie die Werbetrommel über Freunde, Bekannte, soziale Netzwerke oder die Medien. Ihr Ziel ist es, möglichst viele so genannte Sherpas bzw. Sponsoren zu finden. Denn: Die Sherpas tragen durch ihre uneigennützige finanzielle Hilfe dazu bei, die Projektidee zu realisieren. Dabei geben Sherpas nicht nur Geld, sondern machen durch ihre sichtbare Unterstützung auch Mut. Als Gegenleistung erhalten die Sherpas vom Projektinhaber Prämien, die in engem Zusammenhang mit dem Projekt stehen.
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Datum: 11.05.2011 - 15:07 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kunst und Kultur
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