Wissenschaftsministerin Schulze: Neues Fortschrittsverständnis steht im Mittelpunkt
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Wissenschaftsministerin Schulze: Neues Fortschrittsverständnis steht im Mittelpunkt
Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis ha-ben heute über Perspektiven der Nanotechnologie in Nordrhein-Westfalen beraten. Zu dem Runden Tisch hatte das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium nach Düsseldorf eingeladen. "Klimawandel, demografische Entwicklung, Energie- und Ressourcenknappheit erfordern neue Strategien für nachhaltige Technologien und ein neues gesellschaftliches Miteinander. Der Expertenkreis Nanotechnologie ist für uns ein wichtiger Impulsgeber, um den Begriff Fortschritt für die Nanotechnologie neu zu definieren und neue Wege zu einem qualitativen Wachstum zu eröffnen", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Rande des Treffens.
Die Experten diskutierten am Runden Tisch unter anderem Aspekte der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung in Nordrhein-Westfalen sowie den möglichen weiteren Ausbau der Infrastruktur für diesen Technologiebereich und die Chancen nationaler und internationaler Kooperationen. "Die Nanotechnologie gehört zu den Zukunftsthemen schlechthin. Es wird erwartet, dass im Jahr 2015 die Eigenschaften von 15 bis 20 Prozent der weltweit produzierten Güter wesentlich durch Nanotechnologie bestimmt sein werden. Dabei liegt es auf der Hand, dass echte Entwicklungsoptionen über die Grenzen von rein technologischen und ökonomischen Aspekten hinaus gedacht werden müssen", sagte Dr. Péter Krüger, Bayer MaterialScience AG und Mitglied des Expertenkreises.
Die neun Mitglieder des Expertenkreises sind:
Prof. Dario Anselmetti, Universität Bielefeld
Dr. Ralf Anselmann, Evonik Degussa GmbH, Essen
Prof. Manfred Bayer, Technische Universität Dortmund
Dr. Rolf Buschmann, Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf
Dr. Marion Franke, Universität Duisburg-Essen
Prof. Harald Fuchs, Universität Münster
Dr. Birgit Hagenhoff, Tascon GmbH, Münster
Dr. Péter Krüger, Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
Prof. Dr. Martin Möller, RWTH Aachen
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Datum: 12.05.2011 - 00:45 Uhr
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