Bessere Luft in Eigenproduktion
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STIEBEL ELTRON startet in Eschwege die Fertigung von Luftverteilsystemen

(PresseBox) - Ohne gesunde und angenehme Raumluft kein gesundes Wohnklima, kein gesundes Leben und Arbeiten in geschlossenen Räumen. Mit dem starken Trend hin zu besser wärmegedämmten, energiesparenden Häusern sind die technischen Systeme zur Raumbelüftung im Aufschwung und haben qualitativ wachsenden Ansprüchen zu genügen.
Nach einer Planungsphase von nur einem Jahr nimmt das Wärme- und Haustechnikunternehmen STIEBEL ELTRON im Mai die Produktion von Luftverteilsystemen im Kunststoff- Kompetenz-Zentrum des Werks Eschwege auf. Damit werden nicht nur wie bisher auf dem Sektor der Wohnungslüftung die entsprechenden Geräte, sondern auch Systeme zur Luftverteilung angeboten. Dr. Kai Schiefelbein, Technik-Geschäftsführung von STIEBEL ELTRON: "Wir haben uns für die Eigen-Produktion der Luftverteilsysteme entschlossen, weil ein technisch einwandfreies Zusammenspiel zwischen zentralem Belüftungsgerät und Luftverteilung gewährleistet sein muss."
Das neue System ist als Baukasten aufgebaut und besteht aus 20 Komponenten, zum Beispiel Zuluft- und Abluftsträngen, die wegen ihrer geringen Einbauhöhe einfach hinter Wänden, unter Decken oder unter dem Estrich verlegt werden können. Karlheinz Reitze, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing sieht darin die wesentlichen Vorteile: "Für das System spricht die schnellere Verlegbarkeit und damit der kostengünstigere Einbau." Auch lässt sich die Effizienz des Gesamtsystems Wohnungslüftung steigern - dadurch, dass alles aus einer Hand kommt. "Durch die Passgenauigkeit der Einzelteile und die Flexibilität beim Einbau kann dieses System auf die Lüftungsgeräte präzise abgestimmt werden. An das Luftverteilsystem werden zentrale Wohnungslüftungs-Anlagen mit Wärmerückgewinnung angeschlossen.
Mit dem Start der Eigenfertigung dieser Systeme beweist das Unternehmen STIEBEL ELTRON wieder einmal, dass es fortschrittlich und ganzheitlich denkt, resümiert Karlheinz Reitze: "Heizen, Lüften und Klimatisieren sind Vorgänge, die zusammengehören."
Die Fortschrittlichkeit zeigt sich auch, wenn es darum geht, Entwicklungsprozesse kurz zu halten. Im rekordverdächtigen Zeitraum von nur einem Jahr konnten die Systeme entwickelt, Spritzgussmaschinen mit den entsprechenden Werkzeugen bestückt und die Abstimmung mit dem Rohrlieferanten durchgeführt werden. Die Entwicklungskosten betrugen rund eine Million Euro.
Die Qualitätsstandards werden im Unternehmen hoch gehalten. So entwirft und produziert STIEBEL ELTRON im Unterschied zu vielen Industrie-unternehmen möglichst viele Bauteile selbst - zum Beispiel in einer eigenen Elektronik-Fertigung für Durchlauferhitzer. Auf diesem Markt hat der Hersteller die Weltmarktführerschaft. Weiterhin produziert das Familienunternehmen die Verdampfer für Wärmepumpen in Serie. Dieses Bauteil ist eines der wichtigsten Bestandteile einer Wärmepumpe und unterliegt hohen Anforderungen an Sauberkeit und Dichtheit.
Dass die Qualitäts-Standards für den deutschen und europäischen Markt besonders hoch sind, zeigt sich auch darin, dass STIEBEL ELTRON für diesen Zielmarkt vorwiegend in den bundesdeutschen Werken Holzminden und Eschwege produziert. Von dort wird auch exportiert. "Mit dem Start der Produktion von Luftverteilsystemen im Werk Eschwege setzen wir einen positiven Impuls für zukünftige Arbeitsplätze und den Arbeitsplatzerhalt", sagt Dr. Schiefelbein. Dort sind derzeit 150 Mitarbeiter beschäftigt. Natürlich hat der Einstieg in einen so wichtigen Zukunftsmarkt auch Wirkungen für die gesamte Unternehmensgruppe mit ihren ca. 3000 Beschäftigten. "Wir rechnen damit, dass in den kommenden Jahren das Thema Lüftung eine ähnlich positive Entwicklung nehmen wird wie die Wärmepumpe", prophezeit Karlheinz Reitze, und verweist darauf, dass sich "die Absatzzahlen von Wärmepumpen in Deutschland nach der Branchenstatistik von 2005 bis 2010 schon fast verdreifacht haben."
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Datum: 16.05.2011 - 10:02 Uhr
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Energie & Umwelt
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