Ozonbehandlung von diabetischen Wunden kann Amputationen verhindern
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Mobiles Gerät für Patienten vor der Markteinführung
In einem zweiten Schritt entwickeln GlucoMetrix und Mymed die beiden Systeme zu einem digitalen Behandlungsgerät weiter. Über eine USB-Schnittstelle und entsprechende Software werde der variable Einsatz für nahezu jeden medizinischen Indikationsbereich möglich. „Durch das geringe Gewicht von rund 2,85 Kilogramm und die handliche Größe macht es viele Patienten in Ihrer schweren Erkrankung mobiler. Es soll in großen Stückzahlen produziert und zu einem für jeden Arzt erschwinglichen Preis angeboten werden“, sagt Schikora. Die Markteinführung sei geplant für Anfang Februar 2008.
„Die Behandlung von diabetischen Wunden durch Ozon könne so manche Operation ersetzen, hilft chronische Wunden zu heilen und verhindert viele Amputationen“, so Peter Paul Schikora, Vorstand der Glucometrix AG. Alle 19 Minuten werde in Deutschland eine Amputation, verursacht durch Diabetes Mellitus, vorgenommen. „Die Firma Glucometrix hat über ihr Insulin-Know how und die Erfahrung im Diabetes-bereich den Zugang zu den entsprechenden Medizinern“, begründet Mymed-Inhaber Harald W. Mylius die Entscheidung für die Zusammenarbeit.
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen gestört und dadurch der Blutzucker erhöht ist. Menschen, die daran erkrankt sind, müssen ihren Blutzuckergehalt mit künstlich erzeugtem Insulin regulieren. Nach aktuellen Schätzungen der International Diabetes Federation http://www.idf.org leiden weltweit 246 Millionen Menschen an Diabetes. Bis 2025 werden es etwa 400 Millionen sein. Deutschland steht aktuell mit 7,4 Millionen Diabetikern auf Platz 5 im internationalen Vergleich.
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Datum: 10.01.2008 - 09:48 Uhr
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