FDP plädiert für Inhalte und Dialog im Dortelweiler Ortsbeirat
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"Müssen wegkommen von parteipolitischen Kämpfen"
"Ich respektiere das große Engagement von Frau Anders", lobt Hahn die Vorsitzende der Grünen in Dortelweil. "Jedoch geht es um den Stadtteil und nicht um die jeweilige Partei." Hier müssten die Grünen sich von ihrem agitatorischen Stil verabschieden, so Hahn. Dieser sei darauf ausgelegt, die Gremien mit Anträgen zu fluten. "Und wir wissen aus der Kernstadt, dass viele Grünen-Anträge noch nicht einmal die Zustimmung der SPD finden", bedauert Hahn.
Verwundert zeigt sich Kai-Uwe Hahn indes besonders über den Tonfall der Erklärungen von Kathrin Anders: "In der Stadtverordnetenversammlung, im Magistrat und in den Ortsbeiräten gibt es eine veröffentlichte Absprache zwischen FDP und CDU." Die Spekulationen über etwaige schwarz-rote Ränkespiele gingen deshalb nach seiner Ansicht an der Sachlage vorbei.
"Mit der einstimmigen Wahl von Hans-Joachim Hisgen zum stellvertretenden Ortsvorsteher demonstrieren Union und Freie Demokraten lediglich, dass es ihnen ernst mit dem Dialogangebot ist", unterstreicht Hahn. Dieses gelte natürlich auch für die Grünen. Jedoch würden sich diese leider viel zu oft in den politischen Schmollwinkel zurückziehen, um dann mit Verschwörungstheorien oder Aktionismus wieder hervorzukommen. Das erschwere die Zusammenarbeit mit der Öko-Partei unnötig und helfe keinem, betont Hahn.
Mit Blick auf die Wahl der Dortelweiler Ortsvorsteher stellt Hahn klar: "Herr Hisgen hat zu Beginn der konstituierenden Sitzung deutlich gemacht, dass er zwischen einem parteipolitischen Amt und einem kommunalen Mandat klar unterscheiden kann. Deshalb hätte ich ihn natürlich auch in einer offenen Wahl vorbehaltlos unterstützt."
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Datum: 27.05.2011 - 12:40 Uhr
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