Deutsche Bahn und Russische Bahn RZD wollen Kooperation im Automobilbereich vertiefen
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Deutsche Bahn und Russische Bahn RZD wollen Kooperation im Automobilbereich vertiefen
(Sotchi, 1. Juni 2011) In Sotchi haben heute Vertreter von DB Schenker Rail und der Tochtergesellschaft Transcontainer der Russischen Eisenbahnen (RZD) am Rande des internationalen Wirtschaftsforums "Transportsysteme 1520 und 1435: Strategien der Zusammenarbeit" den Willen beider Unternehmen bekräftigt, künftig im Bereich Automotive in Russland noch enger zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die wachsenden Anforderungen von Lieferanten und Automobilherstellern an ergänzenden Logistikdienstleistungen im Kalugaer Gebiet zu erfüllen. Dafür wurde ein Prüfauftrag zur Gründung eines Logistik-Joint Ventures in Russland verabschiedet.
Das gemeinsame Unternehmen soll zusammen mit den Gesellschaftern Logistikangebote für europäische und russische Automobilhersteller und Lieferanten in Kaluga entwickeln, die dem reinen Transport auf Straße und Schiene nachgelagert sind.
Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, in Sotchi: "Wir als DB Schenker haben die internationale Expertise und das Know-how, ein solches Netzwerk zu entwickeln und es im Auftrag unserer Kunden zu betreiben. Mit der RZD-Tochter Transcontainer verbindet uns bereits seit vier Jahren eine erfolgreiche Kooperation im Transportgeschäft nach Kaluga. Wenn wir auf neue Marktpotentiale setzen und das Geschäft ausweiten, können wir auf die Kompetenzen und reichen Marktkenntnisse unserer russischen Partner vertrauen."
Russland ist einer der Hauptwachstumsmärkte im Bereich Automotive. In der Region Kaluga, rund 160 km südlich von Moskau gelegen, siedeln sich seit 2007 zunehmend Automobilhersteller und Lieferanten an. So haben VW, PSA Peugeot Citroen, Mitsubishi und Volvo eigene Werke im Großraum Kaluga errichtet. Seit 2007 führt DB Schenker Rail Automotive Transporte für VW/Skoda nach Kaluga durch.
Sollte die Untersuchung für das Joint Venture positiv ausfallen, könnte das gemeinsame Unternehmen noch in diesem Jahr starten. Erforderlich ist auch die Zustimmung der entsprechenden Gremien und Behörden.
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Datum: 11.06.2011 - 22:15 Uhr
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