Ein Atomunfall tritt ein - was muss ich beachten ?
Gut vorbereitet: Was tun beim Atomunfall und radioaktiver Strahlung?
Die Bevölkerung wird vom Atomunfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld überrascht und Panik
bricht aus. Das bekannte Buch „Die Wolke“ erzählt von der Flucht einer Schülerin und deren
Familie sowie den Folgen der Katastrophe. Wenige Wochen nach dem Supergau in
Fukushima und 25 Jahre nach Tschernobyl fürchten sich mehr als 70 Prozent der Deutschen
vor einer solchen Situation, so eine Umfrage der ARD. Doch was wäre wenn? Deutschland
gilt für den Notfall als vorbereitet. Allgemeine Verhaltenshinweise sollen Bürgern im Fall der
Fälle helfen.
Supergau(firmenpresse) - Supergau: Noch immer ist das Kernkraftwerk in Fukushima nicht unter Kontrolle und
Japan bewertet den Störfall neu. Inzwischen gilt für diese Katastrophe Gefahrenstufe 7.
Erst nach mehreren Wochen erweiterte die japanische Regierung die Sperrzone und
evakuierte Betroffene. Zuvor ließen sie die Bevölkerung weitestgehend uninformiert. Über
die Folgen kann nur spekuliert werden. Doch Stufe 7 zeigt, dass sich die radioaktive
Strahlung auf die Gesundheit der Menschen und auf die Umwelt auswirkt. Wie vorbereitet
ist eigentlich Deutschland?
Richtig informiert im Notfall
Sollte es zu einem Atomunfall in Deutschland kommen, dann sind
Katastrophenschutzbehörden zuständig, Bürger mit Sirenen und Lautsprecherdurchsagen
zu alarmieren und über über Fernsehen und Rundfunk, Internet und Videotext auf dem
Laufenden zu halten.
Sieben goldene Regeln: Verhalten beim Supergau und bei radioaktiver Strahlung
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie die
Behörden für Katastrophenschutz informieren über das richtige Verhalten nach einem
Atomunfall. Für den persönlichen Schutz gibt es verschiedene Verhaltenshinweise für
den Notfall:
1) Im Haus bleiben: Durch die Luft gelangen die radioaktiven Stoffe vom Kernkraftwerk in
die Umgebung. Bleiben die Bürger in den Gebäuden, atmen sie wesentlich weniger
radioaktive Stoffe ein. Wichtig ist, die Anweisungen der Katastrophenschutzbehörden zu
befolgen. Diese entscheiden, ob Kinder aus den Schulen abgeholt werden dürfen, diese
vor Ort versorgt oder evakuiert werden. Aufenthalte im Freien sollten unbedingt
vermieden werden.
2) Schutz suchen in fensterlosen Räumen und Kellern: Am besten sind Betroffene in
innenliegenden Räumen und Kellern vor der radioaktiven Strahlung und Stoffen
geschützt.
3) Fenster nicht öffnen und Klima- und Lüftungsanlagen ausschalten: Wer den
Luftaustausch vermeidet, verhindert das Eindringen von radioaktiven Stoffen in die
Innenräume des Hauses.
4) Ablegen der verseuchte Kleidung und gründliches Waschen: Wer sich während des
Unfalls im Freien aufhielt, sollte vor dem Eintreten ins Haus die komplette
Oberbekleidung und Schuhe ablegen sowie diese luftdicht in Plastik verstauen. Um das
Hineintragen von radioaktiven Stoffen zu minimieren, ist es notwendig, sich anschließend
gründlich unter fließenden Wasser zu waschen. Besonders die unbedeckten Körperstellen
wie Haare, Hände, Arme und der Kopf sind dabei wichtig. Erst im Anschluss ist Duschen
angeraten.
5) Kein Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten: Radioaktive Stoffe lagern sich im
Boden ab, so auch im eigenen Garten. Deshalb ist es besser, auf Konserven und
Tiefkühlkost auszuweichen und auch die frische Milch von weidenden Kühen zu meiden.
Milchprodukte aus Molkereien und das Trinkwasser aus der Leitung unterliegen strengen
Kontrollen, weshalb der Verzehr unbedenklich ist.
6) Information über Rundfunk, Fernsehen und Internet: Im Falle eines Atomunfalls ist es
ratsam, sich ständig über Medien auf dem Laufenden zu halten. Besonders über das
Radio informieren Behörden kontinuierlich.
7) Vermeiden von Notrufen: Um eine Überlastung der Notfallnummern der Feuerwehr und
Polizei zu vermeiden, sind alle Bürger dann aufgefordert, auf Anrufe zu verzichten.
Besser ist es, sich über das Radio, Video und Lautsprecher zu informieren.
Notfallmaßnahme: Ausgabe von Jodtabletten
Bei einem Atomunfall tritt radioaktives Jod aus. Eine Notfallschutzmaßnahme ist die
Einnahme von Jodtabletten, die die Aufnahme des radioaktiven Jods verhindern. Diese
sogenannte Jodblockade minimiert bei rechtzeitiger Einnahme die Gefahr von
Schilddrüsenkrebs. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sowie Schwangere und
Stillende, die im Umkreis von 25 bis 100 Kilometern um das Kernkraftwerk leben,
erhalten von den Behörden Jodtabletten.
Wer zu nahe am Kernkraftwerk wohnt...
… sollte sich vorab über notwendige Maßnahmen informieren. Davon sind alle Menschen
betroffen, die im Umkreis von bis zu 25 Kilometern eines Atomkraftwerkes (link zu :
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland) wohnen.
Kernkraftwerksbetreiber sind durch das Strahlenschutzvorsorgegesetz verpflichtet, über das
richtige Verhalten zu informieren. Diese Maßnahmen finden Interessierte in
entsprechenden Broschüren, die auf den Firmenwebseiten hinterlegt sind.
Weitergehende Fragen beantwortet die Informationsseite „Jodblockade“ und bietet eine
ausführliche Liste mit Kontaktdaten der jeweiligen Kraftwerke
(http://www.iodblockade.de/index.php?id=13&L=0) ,
Weiterführende Links:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
www.bmu.de
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
www.bfs.de
Strahlenschutzkommission (SSK)
www.ssk.de
Atomkatastrophe in Japan: Chronologie der Ereignisse
http://www.everenergy.de/blog/atomkatastrophe-chronologie/
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
katastrophenschutz
radioaktive-strahlung
fukushima
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tschernobyl-unfall
evakuierung
atomunfall
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Ever Energy Group GmbH wurde von den Geschäftsführern Matthias Streibel sowie
Dominik Modrach mit Sitz in Berlin 2007 gegründet und hat heute zwei weitere Standorte in
Neuruppin und Dresden. Als Experte für den Handel sowie Vertrieb von Photovoltaikanlagen
ist das Unternehmen auf individuell abgestimmte Solarkonzepte für Einfamilienhäuser
spezialisiert. Die Ever Energy Group GmbH bietet ein komplettes Dienstleistungspaket - von
Datenerfassung, Beratung, Prüfung, Montage, Finanzierung bis Steuerberatung. Darüber
hinaus berät das Unternehmen auch den Kauf und Bau von Solarcarports, Solarhäuser,
Hybrid-Wärmepumpen und vermittelt Fremddächer zum Bau einer Photovoltaikanlage in den
neuen Bundesländern.
Ever Energy Group GmbH
Johannes-Niemeyer-Weg 4
14109 Berlin
Tel: +49(0)3070718080
Fax: +49(0)3070718079
eMail: ben(at)everenergy.de
Ansprechpartner: Dominik Modrach
http://www.everenergy.de
Datum: 22.06.2011 - 12:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 428841
Anzahl Zeichen: 6178
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dominik Modrach
Stadt:
Berlin
Telefon: 03070718080
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 22.06.2011
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