Call Center World 2008: Nonstop motivieren
ID: 43316
Bedürfnisse der Mitarbeiter müssen unabhängig von der Konjunktur im Mittelpunkt stehen
„Wenn Sie erst in konjunkturstarken Zeiten überlegen, was Sie für Ihre Mitarbeiter tun können, ist es schon zu spät“, betont Manfred Stockmann, Präsident des Call Center Forums http://www.ccf-ev.de in Deutschland. In schwachen Zeiten bleibt das Personal auch ohne aufwendige Maßnahmen im Betrieb, aber nur mangels Alternative. In einer solchen Situation kommt es dann oft zur inneren Kündigung der Mitarbeiter, die nur noch Dienst nach Vorschrift machen und ihr Engagement verlieren. Wer sich in schlechten Zeiten nicht genügend um das eigene Personal kümmert, hat dann meist das Nachsehen, wenn die Zeiten wieder besser werden und die Mitarbeiter eine Chance sehen, den Arbeitgeber zu wechseln. Die Folgen von Fluktuation seien jedoch enorm, so Sibylle Kallwitz, die den Artikel für den Messekatalog geschrieben hat: „Wissensträger gehen verloren, in deren Qualifizierung der Betrieb viel investiert hat; Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter verursachen erhebliche Kosten; eingespielte Beziehungen zu Kollegen und Auftraggebern werden aufs Spiel gesetzt.“
Ungleichbehandlungen der Mitarbeiter führen schnell zu Missstimmungen. Wer nach der Devise handelt, dass ihm die Führungskräfte wichtig, die übrigen Kollegen aber ziemlich egal sind, fährt auf Dauer nicht gut. Das weiß auch der Arbeitsmarkt- und Personalexperte Marc Emde von der Kölner KCP Personaldienstleistungsgesellschaft http://www.kirchconsult.de: „Mitarbeiterbindung ist ein Instrument, das strategisch ins Unternehmen eingebettet sein muss. Sind die Voraussetzungen nicht für alle gleich, führt das zur Unruhe zwischen den Teams.“ Emde hält es für entscheidend, dass die Mitarbeiter sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können: „Menschen, die dem System Unternehmen gegenüber positiv eingestellt sind, versuchen Lösungen für Probleme zu finden. Jenen ohne positive Identifikation sind die Probleme egal oder sie torpedieren sie sogar aggressiv.“
Auch in Sachen Aus- und Weiterbildung sei dieser Punkt von Bedeutung, schreibt Kallwitz. Denn die Call Center-Branche sei infolge des Fachkräftemangels darauf angewiesen, den Nachwuchs selbst zu qualifizieren und fortzubilden. Mit der Höhe des Gehalts allein könne man die Mitarbeiter in der Regel nicht motivieren. Selbstverständlich ist ein ordentliches Gehalt Grundlage jeder Zusammenarbeit. Wer einen Hungerlohn bekommt, geht schnell wieder oder bringt keine Leistung. Doch der Personalexperte Emde rät, das Management müsse „mehrere Faktoren für den Mitarbeiter positiv“ besetzen, damit er sich im Fall von externen Offerten nicht für einen Wechsel entscheidet.
Und last but not least ist ein guter Abgang wichtig. Wenn ein Mitarbeiter kündigt, sollte man mit ihm ein ruhiges und vernünftiges Abschlussgespräch suchen, um die Gründe für seinen Weggang zu erfragen und zu hören, was ihm im Unternehmen gut und was ihm schlecht gefallen hat. Wenn man zuvor alle nötigen Dokumente wie Lohnsteuerkarte und Zeugnisse an ihn ausgehändigt hat, kann dieses Gespräch in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre stattfinden.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 20.02.2008 - 16:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 43316
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ansgar Lange
Kategorie:
Bildung & Beruf
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 20.02.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 776 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Call Center World 2008: Nonstop motivieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Die S&N AG in Paderborn schafft zusätzliche Ausbildungs- und Studienplätze für 2008 ...
Die IT- Branche wächst sehr schnell, verändert sich dynamisch und erfordert mehr denn je qualifizierte Mitarbeiter. Eine gute Ausbildung ist und bleibt das Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. Die S&N AG bietet daher in Zusammenarbeit mit der Siemens Professional Education abwechslungsreiche un
Weiterbildung auf der Control – das Seminarangebot der TQU Akademie ...
Die internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, die Control, findet dieses Jahr vom 22. bis 25. April in der Neuen Messe Stuttgart statt. Neben Stand 1735 in Halle 1, an dem sich Besucher über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten lassen können, bietet die TQU Akademie in Zus
Großes Interesse am zentralen Bewerberverzeichnis ...
Köln. Das Anfang des Jahres frei geschaltete Portal BewerberVZ stößt bei Student/innen wie Unternehmen im deutschsprachigen Raum auf großes Interesse. Innerhalb der ersten vier Wochen konnten bereits 250.000 Seitenaufrufe verzeichnet werden. 6000 junge Menschen stellten ihr Profil ein. Mehr als
Stellen- und Schulungsangebote für ältere Ingenieure und IT-Fachleute ...
Stellen- und Schulungsangebote für ältere Ingenieure und IT-Fachleute Älteren Ingenieuren und IT-Fachleuten, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wollen die Arbeitsagentur Nürnberg, das Branchennetzwerk Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft (NIK) e.V. sow




