Karriere.at Umfrage: Fluktuation & Co. – Mehrheit der österreichischen Unternehmen leidet am

Karriere.at Umfrage: Fluktuation & Co. – Mehrheit der österreichischen Unternehmen leidet am Fachkräftemangel

ID: 437049

58 Prozent der Betriebe haben Probleme, ihr Personal zu halten



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(firmenpresse) - „Haben Sie Probleme, gute Mitarbeiter zu halten?“ – so lautete die jüngste Online-Umfrage von karriere.at (http://www.karriere.at), Österreichs reichweitenstärkstem Online-Karriereportal, unter 270 Unternehmern und Personalentscheidern. Mit alarmierendem Ergebnis: 29 Prozent der befragten Unternehmensvertreter spüren zunehmend die Auswirkungen des Fachkräftemangels. Ebensoviele (29 Prozent) kämpfen mittlerweile mit Abwerbeversuchen eigener Mitarbeiter durch andere Betriebe. Insgesamt haben deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der österreichischen Betriebe Probleme mit Fluktuation im eigenen Unternehmen.

Mehr als ein Drittel der befragten Firmenvertreter (38 Prozent) sieht sich trotz des wirtschaftlichen Aufschwunges beim Halten von Leistungsträgern „nicht wirklich“ vom Fachkräftemangel betroffen – weil diese entsprechend in Mitarbeiterbindung investieren. Nur jedes zwanzigste Unternehmen (5 Prozent) tangieren Abwanderungstendenzen unter ihren Mitarbeitern laut Online-Umfrage überhaupt nicht.

Arbeitgeber-Image immer wichtiger
„Die Ergebnisse belegen einmal mehr, dass der Mangel an qualifiziertem Personal bereits wieder annähernd die Dynamik der Vor-Krisen-Zeit erreicht hat. Mit dem Effekt, dass Unternehmen wieder größere Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre Schlüsselkräfte zu halten“, kommentiert Jürgen Smid, Geschäftsführer von karriere.at die Online-Umfrage.

Dem Problem der Fluktuation könne nicht allein mit höheren Gehältern entgegengewirkt werden, betont Smid, da auch andere Faktoren für Arbeitnehmer immer wichtiger werden: „Am Aufbau und der Pflege einer guten Arbeitgebermarke wird mittelfristig kein Unternehmen vorbeikommen. Entscheidend ist letztlich, ob ein Arbeitnehmer gern für ein Unternehmen arbeitet und sich mit dessen Zielen identifiziert.“

Mit abgeworbenen Mitarbeitern gehe nämlich nicht nur wichtiges, firmenspezifisches Wissen verloren. Auch die für die erneute Suche nach passenden Ersatz-Mitarbeitern benötigte Zeit sei ein entscheidender Faktor, weiß Smid: „Fakt ist leider, dass abgeworbene Mitarbeiter in der Regel zu stark nachgefragten Berufsgruppen gehören. Durch Abgänge bleiben oftmals wichtige Positionen in Abteilungen auf längere Zeit unbesetzt, was mitunter auch negative Auswirkungen auf Umsatz und Unternehmenserfolg haben kann.“



Das Umfrageergebnis:
Haben Sie Probleme, gute Mitarbeiter zu halten? (270 Teilnehmer)
·Nein, unsere Fluktuation ist sehr gering. 5 Prozent
·Nicht wirklich. Wir investieren in Mitarbeiterbindung. 38 Prozent
·Immer mehr. Wir spüren den Fachkräftemangel. 29 Prozent
·Ja. Unsere Mitarbeiter sind heiß umworben. 29 Prozent



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Datum: 07.07.2011 - 10:16 Uhr
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