„Science Park war nur ein Arbeitstitel“
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Professor Johann Löhn zu Gast bei der TQU GROUP

(firmenpresse) - Er ist der Vater des Transfergedankens, war einer der wichtigsten Wegbereiter der Wissenschaftsstadt und zum 25. Firmenjubiläum der TQU GROUP wieder einmal in Ulm: Professor Johann Löhn, Gründer der Steinbeis-Stiftung und Vertrauter des einstigen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth.
Querdenker, Vordenker, Impulsgeber, alerter Manager, Vielflieger, Subventionsverweigerer - an Attributen mangelt es dem gebürtigen Hamburger ebenso wenig, wie an Doktortiteln oder Auszeichnungen. Und umtriebig ist der mittlerweile 75-jährige immer noch, wie bei seinem Auftritt in Ulm deutlich wurde, wo er die Laudatio auf das „Transferzentrum für Qualität im Unternehmen“ (TQU) hielt, das er als „eines der wichtigsten Zentren im Steinbeis-Verbund“ bezeichnete.
Und Löhn muss es wissen: Er entwickelte das Transferkonzept zur engeren Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Und ging dabei völlig neue Wege: Einerseits sollte der Technologietransfer über diverse Zentren der Steinbeis-Stiftung, der er viele Jahre vorstand, erfolgen - und zwar unabhängig vom Tropf der öffentlichen Hand. Er verzichtete auf die bislang übliche institutionelle Förderung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums.
Die finanzielle Unabhängigkeit gilt bis heute als ein ebenso unerschütterlicher Steinbeis-Grundsatz, wie das Angebot unterschiedlicher, ganzheitlicher Dienstleistungen: „Wir wollen keine Subventionen, wir bekommen unsere Leistungen bezahlt. Ich hätte Millionen über Millionen in die Kasse spülen
können, aber das wäre nicht nachhaltig gewesen. So bleiben wir authentisch.“ Wie nachhaltig, zeigt die Steinbeis-Entwicklung: „Wir haben heute mehr als 5500 Mitarbeiter, rund 800 Zentren über 20 000 Kunden.“
Der Lohn für Löhns Denkmodelle und Vorgehensweisen stellte sich indessen weit früher ein, zumal sie mittlerweile auch politischen Kreisen aufgefallen waren. So wurde er 1983 von Ministerpräsident Lothar Späth zum Regierungsbeauftragten für Technologietransfer in Baden-Württemberg ernannt. Eine Zusammenarbeit, die einmal zum Science-Park Ulm führen sollte.
Eine Entwicklung, von der übrigens selbst der zukunfstnahe Professor überrascht wurde, wie er jetzt aus dem Nähkästchen plauderte: „Ich war 1986 mit Späth in Cambridge, damals wollten alle Technologieparks haben. Ich weiß noch, dass Späth fürchterlich erkältet war und fragte: Was machen wir denn in Baden-Württemberg? Ich wurde gebeten, etwas zusammenzuschreiben und den Mund
zu halten. Dann habe ich ihm einen Vermerk gemacht, in Ulm könnte man einen Science Park gründen. Anschließend war ich ein paar Tage in Salzburg und las in der Zeitung: Späth gründet einen Science Park! Das war damals nur ein Arbeitstitel.“
Daraus ist ein ebensolches Erfolgsmodell geworden, wie der Mittelstand für die deutsche Wirtschaft, die Johann Löhn als die eigentlich treibende Kraft identifiziert hat, und ein Pfund sei, mit dem man wuchern könne, aber auch pflegen müsse, angesichts der Entwicklungen in Fernost, quasi als Bollwerk gegen brüllende Tiger: „Viele reden vom Mittelstand in China, doch den gibt es noch nicht - gottlob!“
Info
Der Physiker und einstige Rektor der Fachhochschule Furtwangen war von 1983 bis 2004 Vorstandsvorsitzender der Steinbeis-Stiftung und bis 2006 Regierungsbeauftragter für Technologietransfer Baden-Württemberg. Ehrenkurator Löhn ist heute Präsident der Steinbeis-Hochschule Berlin und sitzt im Aufsichtsrat diverser Unternehmen. Seit 2004 vergibt die Steinbeis-Stiftung jährlich den Löhn-Preis für herausragende Projekte im Technologietransfer.
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Datum: 20.07.2011 - 19:09 Uhr
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