Dirk Niebel in Pakistan eingetroffen

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Dirk Niebel in Pakistan eingetroffen



(pressrelations) -
Der Bundesminister für wirt­schaftliche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung, Dirk Niebel, ist heute zu­sammen mit dem EU-Kommissar für Ent­wicklung, Andris Piebalgs, in Pakistan ein­ge­troffen. Bei dem Besuch handelt es sich um die erste ge­mein­same Aus­lands­reise eines Bundes­ministers mit einem EU-Kommissar.

"Mit dieser Reise möchten Andris Piebalgs und ich zum Ausdruck bringen, dass sich Europa und Deutschland gemeinsam für Frieden und Stabilität in Pakistan engagieren. Dazu gehört auch eine abgestimmte Ent­wicklungs­politik. Deutschland als größter Beitrags­zahler der EU hat ein besonderes Interesse daran, dass wir hier voran­kommen und die Ent­wick­lungs­gelder best­möglich ein­setzen", sagte Dirk Niebel bei der Ankunft in Islamabad.

Während des Aufenthalts in Pakistan stehen politische Gespräche mit führenden Regierungs­ver­tretern und Projekt­besuche im Nord­westen sowie im Osten des Landes auf dem Programm. Auch wird das fünfzigste Jubiläum der deutsch-pakistanischen Ent­wick­lungs­ko­operation gewürdigt.

Dirk Niebel: "Pakistan gehört seit Bestehen meines Ministeriums, also seit 1961, zu den ent­wicklungs­politischen Partner­ländern Deutschlands. Während unseres Besuchs werden Andris Piebalgs und ich Pakistan unsere weitere Unter­stützung bei der Be­wältigung seiner immensen Heraus­forderungen zusagen. Wir werden allerdings auch ver­deutlichen, dass wir von Pakistan die Durch­führung dringend not­wendiger Reformen in der Fiskal- und Wirtschafts­politik, bei der Regierungs­führung und den Menschen­rechten erwarten."

Am ersten Tag seiner Reise wird Minister Niebel gemeinsam mit der UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen eine Mädchen­schule besuchen. Zu den weiteren Programm­punkten gehört der Stand des Wieder­auf­baus nach den ver­heerenden Fluten, die Pakistan im vergangenen Sommer heim­gesucht und die bisher größte humanitäre Katastrophe mit über 20 Millionen Betroffenen ausgelöst hatten. Dirk Niebel wird sich dabei über die von Deutschland mit insgesamt 35 Millionen Euro geförderten Nothilfe- und Wieder­auf­bau­maß­nahmen informieren.




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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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