Kontrollierte Schwingungsamplitude im DEPRAG Vibrationswendelförderer
ID: 451410
Kontrollierte Schwingungsamplitude im DEPRAG Vibrationswendelförderer
- Schräubchen stehen positionsgenau am Schrauber
- Sortimentserweiterung durch 1,2 Liter-Topf und Kleinstgerät mit Piezotechnik
Im Programm der Vibrationswendelförderer Serie 6 für handgeführte Schraubsysteme wird jetzt eine weitere Größe angeboten. Neben den bisherigen Füllvolumen von 0,15 Litern, 0,75 Litern und 2,5 Litern steht nun auch ein Fördertopf mit 1,2 Litern Füllmenge standardmäßig zur Verfügung. Vertriebsleiter Jürgen Hierold: "Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kunden nach, für die der 0,75 Litertopf zu klein war. Der nächst größere 2,5 Liter fassende Fülltopf dagegen war für diese Gruppe überdimensioniert und daher nicht kosteneffizient.". Die DEPRAG schließt mit der Programmerweiterung diese Lücke. Jürgen Hierold unterstreicht: "Die neue 1,2 Liter-Lösung trifft nun genau die Spezifikation dieser Kunden."
Das neue 1,2 Liter Fördersystem umfasst alle Vorteile einer hochmodernen Generation von Schraubenzuführgeräten: Vor allem die füllstandsunabhängige Selbstregulierung der Schwingungsamplitude im Fördertopf macht die DEPRAG Serie 6 so wertvoll für die rationelle Montage. In der Zuführtechnik bereiten häufig Differenzen in der Fördergeschwindigkeit Probleme. Dabei führt die sich ständig verändernde Füllstandshöhe im Fördertopf mit der daraus resultierenden Massenveränderung sehr leicht zu Temposchwankungen. Resultat: Das Fördergut kommt nicht taktgenau zur Montage bzw. erfordert eine Nachregulierung des Vibrationsantriebs.
Bei der Vibrationswendelförderung sorgt ein Schwingmagnet in Verbindung mit Wechselstrom, einem Federpaket und einem eingebauten Regelgerät für Mikrowurfbewegungen und sorgt damit für den Transport des Fördergutes im Topf. Enthält der Topf eine große Masse Schrauben, muss zur Vereinzelung eine höhere Schwingungsamplitude erzeugt werden, als bei weitgehend leerem Topf. Die Amplitude sollte sich demnach idealerweise der Massenveränderung im Rütteltopf anpassen. Jürgen Hierold: "Sonst hüpfen gerade kleine Teile unkontrollierbar im Fördertopf herum." Mit der DEPRAG Serie 6 wurde die, in der Industrie lang ersehnte, füllstandsunabhängige Selbstregulierung endlich realisiert. Die hohe Funktionalität und Prozesssicherheit der fortschrittlichen Zuführgeräte resultiert aus folgender Neuerung: Im Rütteltopf erfasst ein Messwertaufnehmer die Schwingungsamplitude und das Schraubenzufuhrgerät reguliert sich selbst. Vertriebsleiter Jürgen Hierold ist sich sicher: "Mit dem Schraubenzuführgerät der Serie 6 steht die Schraube immer mit der richtigen Geschwindigkeit an der Vereinzelung bereit."
In der handgeführten Schraubmontage weist die DEPRAG Serie 6 noch einen weiteren großen Vorteil auf. Das Schraubenzuführsystem lässt sich an die individuelle Geschwindigkeit des Werkers anpassen. Das RFID-Interface-System (Radio Frequency Identifcation) schafft die Möglichkeit, dass sich bis zu zehn Mitarbeiter per Bedienerchip an der Gerätesteuerung anmelden können. Einmal über das komfortable Display eingegeben und gespeichert, sind ihre persönlichen Parameter bei Schichtwechsel sofort abrufbar. Niemand fühlt sich durch die Geschwindigkeit der Schraubenzuführung bei der Montage gehetzt oder ausgebremst. Die Akzeptanz wächst, die Effizienz ebenfalls.
Auch für den stationären Einsatz hat die DEPRAG bei den Vibrationswendelförderern die 1,2 Liter-Größe in ihr Standardprogramm aufgenommen. Hier stehen jetzt Fördergeräte für Schrauben der Größe M1 bis M20 von 5 Millimetern bis 130 Millimetern Schaftlänge zur Verfügung. Die Füllvolumen des Fördertopfes reichten bisher von 0,15 Litern über 0,75 Litern und 2,5 Litern sowie 6 Litern bis zu 12 Litern. Nun ergänzt das 1,2 Liter-Gerät die Produktpalette, ebenfalls mit dem Vorteil der selbstregulierenden Kontrolle der Schwingungsamplitude.
Gänzlich neu konzipiert wurde ein weiteres Zuführgerät für die stationäre Montage: Es dient der Vereinzelung von gerade mal Stecknadelkopf kleinen Miniaturschrauben bei Kleinstverschraubungen und wird erstmals bei der MOTEK 2011 präsentiert. Der innovative DEPRAG 0,05 Liter Vibrationswendelförderer macht eine kontrollierte Förderung von bislang problematischen Miniaturteilen möglich. Die dafür verwendete Piezotechnik sorgt für feinste Schwingungsbewegungen des Fördertopfes mit Frequenzregelung von 60 bis 400 Hz. Vertriebsleiter Jürgen Hierold: "Diese extrem feine Mechanik bewirkt eine hochgenau justierbare Schraubenvereinzelung. Da tanzt kein Schräubchen aus der Reihe. So lassen sich auch reiskorngroße Kleinstteile taktgenau zur Vereinzelung bringen." Idealerweise dient das fortschrittliche Zuführsystem dem punktgenauen Zustellen von Miniaturschrauben, die mit dem neuen NANOMAT® - einem innovativen Schraubwerkzeug für Kleinstmontagen - verschraubt werden können. Jürgen Hierold: "Die zunehmende Miniaturisierung der Technik stellt die Fertigung vor große Fragen. Mit unserem neuen Schrauber und passender Zuführtechnik haben wir die Antwort darauf."
Die DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. mit Stammsitz in Amberg/Bayern ist weltweit in über 50 Ländern vertreten. Innovation und stetige Weiterentwicklung bewährter Baureihen machen den One-stop-shop zu einem gefragten Ansprechpartner in der Automation. Schraubtechnik und die Sparten Zuführ- und Messtechnik gehören zu den Kernkompetenzen des Automatisierungsexperten. An seinem Messestand (Standnummer 1331, Halle 1) bei der MOTEK 2011 vom 10. bis 13. Oktober auf der Neuen Messe Stuttgart demonstriert er eine Fülle von Lösungen für eine kosteneffiziente und prozesssichere moderne Montage- und Handhabungstechnik.
Pressekontakt:
Dagmar Dübbelde
DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO.
Kurfürstenring 12-18
D-92224 Amberg
Tel: 09621 371-343
Fax: 09621 371-199
Email: d.duebbelde@deprag.de
Internet: www.deprag.com
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Datum: 27.07.2011 - 13:00 Uhr
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