2. August: Ruhe nach dem Sturm
ID: 454893
Nach einem turbulenten Tag ist an den Rohstoffbörsen zunächst wieder Ruhe eingekehrt. Seit dem Morgen tendieren die Notierungen seitwärts. Nordseeöl (Brent) bewegt sich um die Marke von 116 Dollar; US-Leichtöl (WTI) um 94 Dollar. Zuvor hatten die Ölpreise im Zuge der Einigung im US-Schuldenstreit zugelegt, alsbald aber wieder kräftig an Substanz eingebüßt.
Es setzt sich bei den Börsianern offenbar die Erkenntnis durch, dass ein kurzfristiger Kollaps der weltgrößten Volkswirtschaft in letzter Minute abgewendet wurde, sich die fundamentale Lage gleichwohl nicht geändert hat.
Es setzt sich bei den Börsianern offenbar die Erkenntnis durch, dass ein kurzfristiger Kollaps der weltgrößten Volkswirtschaft in letzter Minute abgewendet wurde, sich die fundamentale Lage gleichwohl nicht geändert hat. Das geringe Wirtschaftswachstum bereit weiter Sorgen. Und wo weniger wächst, da wird weniger Öl verbraucht - so die einfache Logik.
Die US-Bestände spiegeln das seit geraumer Zeit wider. Betrachtet man das letzte Jahr, waren die Läger nahezu ständig über dem langjährigen Mittel gefüllt. Und die Bestandserwartungen von Analysten gehen auch in dieser Woche von weiter zunehmenden Vorräten aus. Die Zahlen des American Petroleum Institutes sowie der Energiebehörde DOE könnten somit die Ölpreise zunehmend unter Druck bringen.
Gegenläufige Faktoren wirken derweil auf Brent ein. Wie das Team von Commerzbank Commodity Research berichtet, muss die britische BP ihr Pipelinesystem für Forties-Öl für fünf Tage schließen. Durch das betroffene Pipelinesystem fließen 40 Prozent der britischen Ölproduktion. Dadurch dürften sich die Angebotsengpässe bei Brent weiter verstärken, so die Frankfurter Analysten. Folglich ist es nicht auszuschließen, dass sich die Differenz zwischen dem Brent- und WTI-Preis weiter vergrößert.
Entspannung dagegen auf dem hiesigen Heizölmarkt: Nachdem die Verbraucher gestern mit Aufschlägen leben mussten, gewährte der Handel heute Abschläge in Höhe von 48 Cent auf 84,60 Euro pro 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL. Dieser von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau erhobene Wert markiert den Bundesdurchschnitt.
An den Stichtagen der Vorjahre sahen die Preise wie folgt aus:
Preis HEL 3.000 Liter am 02.08.2010 66,90 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 02.08.2009 56,41 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 02.08.2008 89,81 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 02.08.2007 61,42 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 02.08.2006 64,15 €.
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10572&title=2.+August%3A+Ruhe+nach+dem+Sturm&start=0
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
oel
heizoel
oelpreis
brennstoffspiegel
mineraloelrundschau
energiemarkt
schmierstoff
leipzig
ceto
energiemagazin
energiehandel
heizstoff
heizstoffhandel
brennstoff
brennstoffhandel
fachzeitung
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: brennstoff
Datum: 02.08.2011 - 16:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 454893
Anzahl Zeichen: 3039
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Frank Urbansky
Stadt:
Leipzig
Telefon: 03412534738
Kategorie:
Brenn- & Kraftstoffe
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 401 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"2. August: Ruhe nach dem Sturm"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ceto-Verlag GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein „Ratgeber“ zum kreuz und quer lesen: Was bewegt mich? Was bringt mich weiter? Als Unternehmer, Chef, Familienmensch und Freund: Karl , erzähl´ doch mal ! Leseprobe Öl-Karl. Der Platzhirsch in der Region. Eine Einladung auf meinem Schreibtisch: „… laden wir Sie ein, gemeinsam
Frühjahrsputz hilft jedem Kamin ...
Für den ist der Schwarze Mann zuständig. Die Kehrfrist für Festbrennstoff-Heizstätten, so die amtliche Bezeichnung, beträgt zwar zwei Jahre. Bei sachgemäßer Bedienung ist das auch nach Angaben des Schornsteinfegerverbandes (ZIV) völlig ausreichend. Sachgemäß heißt vor allem, das richtige
Brennstoffspiegel-Sommerprognose: Juni und Juli heiß mit teils reichlich Regen ...
LEIPZIG. (Ceto) Eine dieser Regeln heißt: „Grünt die Eiche vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche; doch grünt die Esche vor der Eiche, gibt’s im Sommer große Bleiche.“ Grünen steht dabei auch für Blühen, Wäsche für reichlich Niederschläge und Bleiche für dürreartige ZustÃ
Weitere Mitteilungen von Ceto-Verlag GmbH
Rohöl: Gebremste Euphorie an den Märkten ...
LEIPZIG. (Ceto) Nach den ersten Glücksgefühlen ob der Einigung im US-Schuldenstreit hat sich bei den Anlegern offenbar Ernüchterung breitgemacht. Die fundamentalen Daten lassen sich nicht dauerhaft ignorieren – zumindest bis die nächste Sau übers Börsenparkett getrieben wird, die zur Begrün
1. August: Spekulanten entdecken Lust am Wetten neu, auch Heizöl teurer ...
LEIPZIG. (Ceto) Die Spekulanten haben offenbar ihre Lust am Wetten auf Rohöl wiederentdeckt. Nachdem gestern US-Präsident Barack Obama eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern im Gezerre um eine Anhebung der Schuldengrenze der USA verkündete hatte, schnellten die Ölpreise empor. Zeitw
USA vor Einigung im Schuldenstreit: Rohölnotierungen reagieren mit Preisanstieg ...
LEIPZIG. (Ceto) Zu Beginn der neuen Woche reagieren die Märkte weiter sensibel auf Neuigkeiten zum US-Schuldenstreit. Nachdem Präsident Barack Obama gestern Abend vorläufig eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern verkündete – die Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus steht n
29. Juli: Anleger zusehends nervöser, Heizöl etwas teurer ...
LEIPZIG. (Ceto) Zum Wochenende hin haben die Rohölpreise noch einmal an Boden verloren, ohne jedoch bislang eine ausgeprägte Dynamik zu entwickeln. Nordseeöl (Brent) fiel auf unter 116 Dollar; US-Leichtöl (WTI) auf unter 96 Dollar. Heute Morgen hatten die Notierungen rund einen anderthalben Doll




