Schlaganfall in Deutschland die fünfthäufigste Todesursache
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Transfette sind ein möglicher Risikofaktor
Einem Bericht des Magazins Ärzteblatt http://www.aerzteblatt.de zufolge könnte Übergewicht einen entscheidenden Risikofaktor darstellen und erklären, warum Schlaganfälle in den USA sehr viel häufiger auftreten als in Europa. Denn dort ist die Krankheitshäufigkeit bei Männern um 61 Prozent und bei Frauen um 98 Prozent höher, so ein Experte der Erasmus Universität in Rotterdam http://www.eur.nl.
Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe http://www.schlaganfall-hilfe.de ist die Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt, gemeinsamer Nenner der meisten Risikofaktoren. Durch die Einlagerung von Cholesterin und Kalksalzen werden die elastische Gefäßwände zunehmend starr und rau. Die damit einhergehenden Verengungen begünstigen die Entstehung von Blutgerinnseln, den so genannten Thromben. Diese können in kleinere Hirnarterien geschwemmt werden, diese verschließen und somit einen Schlaganfall verursachen.
Laut einem Bericht des Magazins Focus http://www.focus.de sind besonders künstlich gehärtete Fett schädlicher als bislang angenommen. Die so genannten Transfette kommen vorwiegend in Fastfood vor, senken den Anteil des gesunden HDL-Cholesterins im Blut und treiben die schädlichen LDL-Werte in die Höhe. Die Folge ist ein erhöhtes Krankheitsrisiko. In Dänemark sind daher Nahrungsprodukte, die mehr als zwei Prozent Transfette enthalten, seit einigen Jahren verboten. In Deutschland hingegen hat der Gesetzgeber bislang nicht eingegriffen.
„Unser Körper braucht Fett: Als Energiespender und Träger der Vitamine A,D,E und K. Allerdings nur in geringen Mengen und in der hochwertigen Form der ungesättigten Fettsäuren“, weiß Ulrich Overdiek, Gründer des Wellfood-Anbieters Vivamangiare http://www.vivamangiare.de. Das Unternehmen orientiert sich beim Zubereiten der Gerichte an den zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Wir folgen nicht kurzzeitigen Ernährungs- oder Diätmoden, sondern setzen uns konsequent mit den aktuellen wissenschaftlichen Ernährungs-Erkenntnissen auseinander“, so Overdiek.
Die Frage, ob Menschen, die übermäßig viel Fettsäuren konsumieren, tatsächlich erhöhte Gefahr laufen einen Schlaganfall zu erleiden, beschäftigt nach wie vor die medizinische Forschung. Einen Überblick über die derzeitige Beweislage liefert die Broschüre „Leitlinie Fett kompakt“ der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) http://www.dge.de. Diese stellt wissenschaftlich gesicherte Informationen zur Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten durch einen quantitativ und qualitativ angemessenen Fettverzehr bereit.
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Datum: 27.03.2008 - 08:28 Uhr
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