Rohölpreise schwimmen im Abwärtsstrudel
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Am Freitagabend war die Welt für die Börsianer zwischenzeitlich halbwegs in Ordnung. US-Arbeitsmarktdaten, die besser als erwartet ausfielen, schürten Hoffnung bei den Marktteilnehmern und gewährten den zuletzt unter Dauerbeschuss stehenden Notierungen Unterstützung. Dann allerdings kam Standard & Poor’s und entzog den Vereinigten Staaten, Jahrzehnte der Garant für wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit, die Top-Bonität.
Die Entwicklung ruft das Ölförderkartell OPEC auf den Plan, das eine Sondersitzung erwägt. Die Mitglieder, im letzten Jahr oft von steigenden Ölpreisen verwöhnt, sorgen sich um das Preisniveau. Ihrer Ansicht nach sollte es 100 Dollar nicht unterschreiten.
Für hiesige Heizölverbraucher steht heute eine deutliche Reduzierung der Bezugskosten an. Der Preis für eine 100-Liter-Partie dürfte mehr als einen Euro nachgeben.
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Datum: 08.08.2011 - 09:16 Uhr
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