MEMS-Sensoren für Automobile

MEMS-Sensoren für Automobile

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MEMS-Sensoren für Automobile



(pressrelations) - llsensoren der Baureihe SMG10x ? kleiner, robuster und kontinuierlich überwacht

Bosch stellt Überrollsensoren der dritten Generation vor
-SOIC16-Standardgehäuse mit 10,3 Millimeter Kantenlänge
-Hohe Zuverlässigkeit für sicherheitskritische Anwendungen
-Integrierter Selbsttest für Mechanik und Elektronik

Die neuen mikromechanischen Überrollsensoren der Baureihe SMG10x sind mit 10,3 Millimeter Kantenlänge die kleinsten Drehratensensoren, die Bosch für Automobile je gebaut hat. Gegenüber Sensoren der vorherigen, zweiten Generation (SMG06x) beträgt die Flächeneinsparung 65 Prozent.

Funktional identisch, unterscheiden sich die beiden Modelle der neuen Baureihe in der Betriebsspannung und in der Digitalschnittstelle zur Datenaus-gabe (SPI): Der SMG102 wird mit 3,3 Volt versorgt und verfügt über die Bosch-SPI, der SMG101 arbeitet mit 5 Volt und hat eine Open-SPI. Der Standard-Messbereich ist eine Überrollgeschwindigkeit bis zu ±240°/s; alternativ sind ab Werk ±300°/s programmierbar. Sehr hoch ist die Überlastfestigkeit. Frühestens ab 600°/s ist mit einer Signalbegrenzung zu rechnen. Dieser Wert ist um mehr als Faktor Zwei besser als bei den Sensoren der vorherigen Generation. Für hohe Funktionssicherheit sorgen ein umfassender elektrischer und mechanischer Selbsttest und eine ständige Signalüberwachung. Damit sind die Sensoren der SMG10x-Reihe besonders auf sicherheitskritische Anwendungen zugeschnitten.

Überrollsensoren, auch RoSe-Sensoren genannt (Rollover Sensing), sind eine Teilgruppe der Drehratensensoren. Sie können bei schweren Autounfällen Leib und Leben retten. Als Bestandteil des Airbag-Systems fällt ihnen die Aufgabe zu, die Neigungsänderung eines Fahrzeugs ? etwa vor einem drohenden Überschlag ? frühzeitig zu erkennen. Noch bevor der Wagen mit dem Dach oder einer Flanke auf den Boden aufprallt, können so schützende Gurtstraffer aktiviert, Kopf- und Seiten-Airbags gezündet oder Überrollbügel ausgefahren werden. Diese lebensrettende Technik bahnt sich jedoch nur verhältnismäßig langsam den Weg in den Massenmarkt. In den USA verläuft deshalb statistisch noch jeder fünfte Verkehrsunfall mit Fahrzeugüberschlag tödlich. Zuviel aus Sicht der US-Regierung, die ab September 2013 die gesetzlichen Anforderungen an den Insassenschutz bei Fahrzeugüberschlägen schrittweise verschärfen wird. Ab Herbst 2017 muss jeder Neuwagen in den USA den neuen Anforderungen genügen.



Bosch ist technologischer Schrittmacher der MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical Systems). Seit Produktionsstart 1995 hat das Unternehmen mehr als 1,6 Milliarden MEMS-Sensoren hergestellt. Damit ist Bosch führend im Weltmarkt der MEMS-Sensoren. Das Angebot umfasst Druck-, Beschleunigungs-, Drehraten-, Massenfluss- und Drehmomentsensoren für viele Anwendungen in der Automobilindustrie und Konsumelektronik. Weitere Informationen zum Sensorprogramm von Bosch gibt es unter www.bosch-sensors.com.


Leserkontakt:
Jochen Volm
Telefon +49 7121 35-6651

Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2010 mit 28,1 Milliarden Euro rund 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit rund 167 000 Mitarbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind in sieben Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, Peripherie für den Antriebsstrang, alternative Antriebskonzepte, aktive und passive Sicherheitstechnik, Assistenz- und Komfortsysteme, automobile Information und Kommunikation sowie Dienstleistungen und Technik für das Aftermarket-Geschäft. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.125.bosch.com

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Datum: 12.08.2011 - 15:15 Uhr
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