BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizöl wieder teurer, Nachfrage weiter stark
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Die Börsianer hatten es heute ruhiger, die wirren Kursausschläge der letzten Tage war Mangelware, sieht man von einer leicht zittrigen, minimalen Bewegung nach oben ab. Heizöl in Deutschland verteuerte sich etwas – wie schon gestern bedingt durch die anhaltende Nachfrage.
Tagesaktuelle Entwicklung des Heizölpreises in Deutschland. Grafik: Ceto(firmenpresse) - LEIPZIG. (Ceto) Dramatische Finanzlage in den USA? Heute war an den Warenterminbörsen davon nichts zu spüren. Hier nutzten Anleger die Gunst der Stunde, sprich positive US-Verbraucher-Zahlen, und investierten wieder in Rohöl. Das stieg moderat an, immerhin so weit, dass es sich wieder auf dem Stand vom vergangenen Freitag befindet, als die Rohstoffwelt noch in Ordnung schien und bevor der – wie wir nun wissen, nur scheinbare - Total-Absturz begann. So waren die Notierungen, über die Woche gesehen, ein Null-Summen-Spiel.
Heizölkunden hierzulande bot sich jedoch die Gelegenheit günstig zu kaufen. Am Dienstag, als sie die Preise mit 79,29 Euro für 100 Liter (bei 3.000 Liter Gesamtorder) auf ihren niedrigsten Stand befanden, hofften Käufer auf noch mehr, oder in diesem Fall besser, weniger. Das kam jedoch nicht. Stattdessen hoben die Notierungen langsam an, die Verbraucher orderten umso schneller – ein Boom, der bis zum heutigen Freitag anhält.
Wie schon gestern verteuerte sich vor allem deswegen Heizöl hierzulande. Pro 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL kletterten die Heizölpreise bundesdurchschnittlich um 1,13 Euro auf 82,44 Euro. Im Wochendurchschnitt kostete Heizöl 80,62 Euro und ist damit, verglichen mit den letzten 2 Monaten, relativ günstig.
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Datum: 12.08.2011 - 15:47 Uhr
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