Dirk Niebel beÂsucht FlüchtÂlingsÂlager Dadaab
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Dirk Niebel beÂsucht FlüchtÂlingsÂlager Dadaab
Am heuÂtigen DiensÂtag beÂsuchte der BunÂdesÂminister für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarbeit und EntÂwickÂlung, Dirk NieÂbel, auf seiner KeniaÂreise das FlüchtÂlingsÂlager Dadaab.
Dirk Niebel: "Mir war es wichtig, einen eigenen EinÂdruck von der aktuellen SituaÂtion zu geÂwinÂnen. Das AusÂmaß menschÂlichen Elends und die PerspekÂtivÂlosigÂkeit der beÂtrofÂfenen Menschen zu sehen, ist nur schwer erÂträgÂlich. Es war wichÂtig, schnell zuÂsätzÂliche Hilfe bereit zu stellen."
Das BMZ wird daher neben der NahrungsÂmitÂtelÂsofortÂhilfe auch seine AnÂstrenÂgungen verÂstärÂken, die LebensÂsituaÂtion für die FlüchtÂlinge sowie für die einÂheiÂmische BeÂvölÂkeÂrung mittel- und langÂfristig zu stabiÂliÂsieren. InsÂbeÂsonÂdere solÂlen durch verÂbesÂserte BilÂdungsÂmögÂlichÂkeiten Chancen für KinÂder geÂschafÂfen werden.
In dem Flüchtlingslager befinden sich inzwischen über 400.000 Menschen unter sehr schwieÂrigen LebensÂbeÂdinÂgungen. Die EinÂrichÂtungen für die FlüchtÂlinge sind verÂaltet und überfüllt.
Das BMZ unterstützt das FlüchtÂlingsÂlager Dadaab im Rahmen eines geÂmeinÂsamen ProÂgramms mit dem VN-FlüchtÂlingsÂwerk UNHCR seit einigen Jahren, in diesem Jahr mit 2 MilÂlionen Euro. Dabei werÂden FlüchtÂlingen und auch der einÂheiÂmischen BeÂvölÂkeÂrung KenntÂnisse zu Umwelt-, Konflikt- und GesundÂheitsÂthemen verÂmitÂtelt. WiederÂaufÂforstungsÂmaßÂnahmen solÂlen helÂfen, den GrundÂwasÂserÂspiegel zu erÂhöhen und die langÂfristige WasÂserÂentÂnahmeÂmögÂlichÂkeit zu verÂbessern. Damit wird Schäden durch das SamÂmeln von BrennÂholz, die AbÂholÂzung von Bäumen und durch weidendes Vieh beÂgegnet. AußerÂdem werÂden energieÂsparende Öfen einÂgeÂführt, SaatÂgut verÂteilt sowie MögÂlichÂkeiten für die BeÂvölÂkeÂrung geÂschafÂfen, EinÂkomÂmen zu erÂzielen. Im GeÂsundÂheitsÂsekÂtor stellt das VorÂhaben MediÂkaÂmente bereit und schult mediÂziÂnisches PerÂsonal für insÂgeÂsamt zehn KranÂkenÂhäuser, in denen sich sowohl Kenianer als auch FlüchtÂlinge beÂhanÂdeln lasÂsen könÂnen. FlüchtÂlinge erÂhalÂten eine mediÂziÂnische ErstÂverÂsorÂgung, beÂsonÂders MütÂter und manÂgelÂerÂnährte KinÂder unter fünf Jahren.
Kontakt:
Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
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Datum: 16.08.2011 - 13:15 Uhr
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