Einbruchssichere Türen – damit Einbrechern nicht Tür und Tor offen stehen!
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Pro Jahr kommt es in Deutschland zu etwa 140.000 Einbrüchen mit einer Schadenssumme von ca. 500 Millionen Euro. Dies macht Einbruchsdelikte zu einer der bedeutendsten illegalen Aktivitäten und zeigt, wie wichtig die Einbruchssicherung des eigenen Hauses ist.
Sicherheitsschlösser sind tatsächlich schwer zu öffnen. Darum tun Einbrecher dies auch nur in 2-3% aller Einbrüche! Viel einfacher ist es für sie, die oftmals mangelhafte Absicherung anderer Türelemente auszunutzen, beispielsweise, indem sie das Schloss herausbrechen oder die Tür aushebeln.
Schlösser allein machen also noch lange keine einbruchssicheren Türen. Vielmehr muss jedes einzelne Teil des Türmechanismus darauf ausgelegt sein, Einbruchsmethoden möglichst viel Widerstand entgegenzubringen. Das beginnt bei der Auswahl des Türblattes. Günstige Türen bestehen unter einer Deckschicht aus Sperrholz oder anderen instabilen Materialien, meist aus einer Wabenstruktur aus Pappe, Papier oder leichten Kunststoffen. Dementsprechend geringen Krafteinwirkungen halten sie stand. Soll die Tür nicht einfach durchbrochen werden, muss das Türblatt gemäß DIN 18103 massiv aus Holz, Metall oder stabilem Kunststoff gefertigt werden. Einbruchssichere Glastüren genügen den, in DIN 52290 T3 bestimmten, Kriterien für durchbruchhemmende Gläser. Türblätter in massiver Holzbauweise sind ab einer Dicke von 40 bis 60 Millimetern hoch einbruchschützend, insbesondere wenn sie aus schichtverleimtem Holz bestehen.
Das Türblatt ist ein wichtiges Element des Einbruchschutzes, muss allerdings von einer ebenso sicheren Türzarge gehalten werden. Die Türzarge oder im allgemeinen Sprachgebrauch, der Türrahmen, stellt die Verankerung der Tür im Mauerwerk dar und bietet den Riegeln des Schlosses Platz. Damit Einbrecher es auch an dieser Stelle schwer haben, sind massive Türrahmen aus Holz oder Metall anzuraten, deren Konstruktion der entsprechenden DIN entspricht.
Zudem müssen die beweglichen Teile der Tür besonders gesichert werden. Schlösser werden mit Schließblechen und Scharniere mit Hintergreifhaken vor Einbruchstechniken geschützt.
Ein ernst gemeinter Einbruchsschutz bezieht alle Fenster und Außentüren ein. Nur so kann verhindert werden, dass ein Einbrecher einfach durch das ungesicherte Fenster in das Gebäudeinnere eindringt, wenn er an der Haustür scheitert. Weiterführende Fragen beantworten die Schlüsseldienstspezialisten von HTD Stuttgart gerne.
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Datum: 17.08.2011 - 15:26 Uhr
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