Strukturmittel als Erpressungsinstrument
ID: 463397
Strukturmittel als Erpressungsinstrument
Finanzprobleme lassen sich nicht überwinden, indem man den Krisenländern auch noch die Mittel aus dem Strukturfonds streicht. Dies ist als würde man einem Hungernden eine Nulldiät verordnen, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Es wird immer deutlicher, dass die Bundesregierung an einer Überwindung der Eurokrise kein echtes Interesse hat. Dies folgt einer perfiden Logik. Denn erst die Schuldenkrise liefert den Hebel, mit dem die schwächeren Staaten der Eurozone zu radikalen Sozialkürzungen und Privatisierungen gezwungen werden können. Und nur das möglichst zögerliche Aufspannen von immer neuen "Rettungsschirmen" eröffnet die Möglichkeit, ganz Europa nach neoliberal-deutschem Vorbild zuzurichten - mit sinnlosen Schuldenbremsen in der Verfassung, der radikalen Kürzung von Sozialleistungen, der Rente mit 67 bis hin zur Schaffung einer "Treuhand" für Griechenland, die bei der Verschleuderung öffentlichen Eigentums behilflich sein soll. Das deutsch-französische Krisenmanagement ist unsinnig und undemokratisch. Statt die ärmeren Staaten einem neoliberalen Wirtschaftsdiktat zu unterwerfen, müsste Deutschland endlich seine Politik des Lohndumpings beenden und den Binnenmarkt stärken. Ein Mindestlohn in Höhe von 10 Euro die Stunde sowie die sofortige Anhebung des ALG-II auf 500 Euro im Monat würden hierzu wichtige Beiträge leisten.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecher: Alexander Fischer
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
alexander.fischer@die-linke.de
Stellvertretende Pressesprecherin: Marion Heinrich
Telefon: 030 24009 544, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0171 1970778
marion.heinrich@die-linke.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 17.08.2011 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 463397
Anzahl Zeichen: 2330
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 276 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Strukturmittel als Erpressungsinstrument"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Tierschutz unter Schwarz-Gelb: Zwei verlorene Jahre ...
Zum heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Tierschutzbericht erklaert der Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Heinz Paula: Zwei verlorene Jahre fuer den Tierschutz. Das ist die Bilanz nach zwei Jahren Schwarz-Gelb. Daran kann auch der heute verabschiedete Tierschutzbericht der Bu
Bundeskanzlerin Merkel reist nach Kroatien und Serbien ...
Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit: Die Bundeskanzlerin reist am 22. und 23. August 2011 nach Kroatien und Serbien. In Zagreb führt die Bundeskanzlerin am 22. August politische Gespräche mit der Ministerpräsidentin Jadranka Kosor und dem Präsidenten der Republik
REINEMUND: Finanzlage der Kommunen weiterhin sehr unterschiedlich (17.08.2011) ...
BERLIN. Zu den gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen 2010 erklärt die Vorsitzende des Finanzausschusses und kommunalpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Birgit REINEMUND: Die erfreuliche Zunahme der Gewerbesteuereinnahmen ist ein Ergebnis der bislang überaus positiven wirtschaftlichen
Wirtschaftsstudie Städteranking ...
Innenminister Joachim Herrmann kritisiert Capital-Wirtschaftsstudie zum Städteranking: "Erlangen und Ingolstadt als wichtige bayerische Wirtschaftszentren nicht berücksichtigt ? Studie zeichnet Zerrbild des Ballungsraums Nürnberg" Innenminister Joachim Herrmann hat die vom Wirtsch




