Verwirrung in Libyen, Rohölpreis zieht an

Verwirrung in Libyen, Rohölpreis zieht an

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Der Rohölpreis ist auf einem höheren Niveau als gestern in den Tag gestartet. Im Frühhandel kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) mehr als 85 Dollar; Futures für Nordseeöl (Brent) wurden für fast 109 Dollar gehandelt. Das sind jeweils rund drei Dollar mehr als gestern Morgen.



(firmenpresse) - LEIPZIG. (Ceto) Der Rohölpreis ist auf einem höheren Niveau als gestern in den Tag gestartet. Im Frühhandel kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) mehr als 85 Dollar; Futures für Nordseeöl (Brent) wurden für fast 109 Dollar gehandelt. Das sind jeweils rund drei Dollar mehr als gestern Morgen.
Faktisch hat sich zunächst einmal wenig geändert, was den Preisanstieg fundamental begründen würde. Neue Verbrauchsdaten etwa – Fehlanzeige. Einmal mehr ist es eine Gemengelage mit einem guten Schuss Spekulation, welche die Notierungen aufwärts treibt. Die erste Euphorie um die Geschehnisse in Libyen und den Vormarsch der Rebellen auf Tripolis – verbunden mit der Verheißung bald wieder sprudelnden libyschen Öls – ist offenbar der Auffassung gewichen, dass es noch eine ganze Weile dauern dürfte, bis wieder die Vorkriegsproduktion erreicht ist. Dazu passt die Verwirrung um den Sohn des gejagten Diktators Gaddafi, Saif al-Islam, der entgegen Rebellenangaben auf freiem Fuß ist und beteuerte, dass es seinem Vater gut geht. Womöglich dauert der Kampf noch eine Weile - eine Rechtfertigung für steigende Ölpreise findet sich also immer.
Nach den jüngsten Preisnachlässen müssen hiesige Verbraucher heute mit merklich steigenden Heizölpreisen rechnen. Das teurere Rohöl dürfte auf den deutschen Markt durchschlagen.
Diesen Artikel und zahlreiche weitere Informationen zum Energiemarkt finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
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Datum: 23.08.2011 - 09:11 Uhr
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