BRENNSTOFFSPIEGEL/Rohstoffmärkte: Warten auf Bernanke
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Im Vergleich zu gestern Morgen starten die Rohölpreise auf leicht höherem Niveau in den Tag. Das Barrel US-Leichtöl notierte im Frühhandel bei 85 Dollar; Nordseeöl war um 15 Dollar teurer als die amerikanische Sorte und kostete damit 110 Dollar. Auf dem Devisenmarkt – dessen Bewegungen immer wieder die Rohstoffnotierungen beeinflussen – blieb die Lage stabil, für einen Euro bekommt man derzeit 1,44 Euro.
Auf fundamentaler Seite übt weiter die schwache Konjunktur ihren Einfluss aus, ein deutlicherer Rückgang der Preise zeichnet sich dennoch vorerst nicht ab. Geschieht nichts Überraschendes, dürften die Kursbewegungen insbesondere bis morgen marginal ausfallen. Dann spricht US-Notenbankchef Ben Bernanke über die weitere Geldpolitik seines Institutes. Davon erhoffen sich Anleger neue Impulse.
Die können derweil auch demnächst aus Libyen kommen, wo das zusammengebrochene Gaddafi-Regime weiter seine letzten Kämpfe mit den Rebellen ficht. Der Markt hofft auf die möglichst rasche Wiederaufnahme der Öllieferungen aus dem nordafrikanischen Land. Beteiligte internationale Unternehmen wollen teils binnen weniger Wochen wieder produzieren, andere rechnen mit Monaten oder nennen noch gar keine Fristen.
Der derzeit leichte Aufwärtstrend an den Rohölbörsen dürfte auch auf dem hiesigen Heizölmarkt zu Aufschlägen führen. Diese sollten jedoch im überschaubaren Rahmen bleiben.
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Datum: 25.08.2011 - 09:06 Uhr
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