Hilfe, die Amis kommen!
So oder so ähnlich ähnlich lautet im Moment das Motto im deutschen Apothekenmarkt. Der Grund: Die Übernahme der holländischen Europa Apotheek durch den US-Gesundheitskonzern Medco. Die großen ausländischen Versandapotheken, die auf dem deutschen Markt agieren, sind damit allesamt im Besitz von kapitalstarken Großunternehmen, für die das Apothekengeschäft nur einen Teilbereich ihres Gesamtgeschäfts darstellt. Grund zur Sorge?
juravendis.de - Ihre tägliche Portion Recht!(firmenpresse) - Im Gegenteil:
Je mehr Akteure auf den deutschen Markt drängen - und auch Medco behält sich ausdrücklich vor, dem Versandgeschäft eine Offizin-Kette folgen zu lassen -desto besser.
Für den Verbraucher und die GKV einerseits, da Konkurrenz die Preissenkung im OTC-Bereich beleben wird und auch der Fall des Rabattverbots für Rx nach einem allseits erwarteten Fall des Fremd- und Mehrbesitzverbots nur eine Frage der Zeit sein wird.
Aber auch für die deutschen Bestands-Apotheken andererseits. Denn Angst müssten diese allenfalls haben vor einem Oligopol von fremdgesteuerten Apotheken-Ketten - nicht jedoch vor einem knallharten Wettbewerb zwischen den zahlreichen, vielfach auch branchenfremden Akteuren, die in den Startlöchern stehen für die Zulassung des Fremd- und Mehrbesitzes. Denn die vorausschauenden Offizin- und inhabergeführten Versandapotheken punkten schon heute nicht mit einem race to the bottom in Sachen Arzneimittelpreise - sondern mit innovativen Geschäftskonzepten jenseits des bloßen Preiswettbewerbs.
Sollen sie also kommen, die Amis oder andere. Arzneimittel-Discounter werden selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung haben in einem liberalisierten Apotheken-Markt. Aber auch die kreative inhabergeführte Apotheke, sei es im reinen Offzin- oder im Versandbereich, wird weiterhin Zukunft haben.
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Was wir tun
Wir beraten Unternehmen der Gesundheitsbranche zu deren spezifischen gesundheitsrechtlichen Fragestellungen. Da auch der Spezialbereich des Gesundheitsrechts im Ganzen kaum zu überblicken ist, konzentrieren wir uns dabei auf ausgewählte Fragen des Gesundheitsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf
o der Abgrenzung der unterschiedlichen Gesundheitsprodukte
o der Kennzeichnung und Bewerbung von Gesundheitsprodukten
o der Beratung von Apotheken
* Fragen der Pharmadistribution und des Arzneimittelpreisrechts
Daneben decken wir aber auch weitere Spezialbereiche ab, insbesondere auch an der Schnittstelle zum Medien- und Wirtschaftsrecht.
Wir verteidigen Sie gegen Angriffe von Wettbewerbern, Wettbewerbsverbänden und Behörden, unterstützen Sie aber auch offensiv beim Schutz Ihrer Rechte. Neben der Prozeßvertretung liegt der Schwerpunkt auf einer außergerichtlichen, präventiven Beratung zur Minimierung rechtlicher Risiken - ein gänzlicher Risikoausschluss ist in dem spannenden und hart umkämpften Gesundheitsmarkt kaum möglich.
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Datum: 15.04.2008 - 13:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 46917
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Ansprechpartner: Tobias Boltze
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München
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Freigabedatum: 15.04.2008
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