Internationales Theaterprojekt aus Dessau wird von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt gefördert
Dessau, 21. April: „Transit Masowien“ heißt die erste internationale Produktion vom „kurtheater bitterfeld e.v. dessau“. Die Uraufführung dieses Stücks zur deutsch-polnischen Geschichte findet am 24. Juli beim Polnischen Theaterfestival „Przystanek Olecko“ im masurischen Olecko statt, die Deutschlandpremiere ist in Zusammenarbeit mit der Bauhausbühne im Rahmen des Farbfestes 2008 am Bauhaus Dessau geplant.
Regula Steiner-Tomic. Gründerin und künstlerische Leiterin des kurtheater bitterfeld e.V.(firmenpresse) - „Natürlich sind wir froh darüber, dass unser erstes internationales Theaterprojekt „Transit Masowien“ von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt gefördert wird. Immerhin stehen wir damit in einer Reihe mit Projekten des Theaters der Stadt Magdeburg und der Kulturinsel in Halle“ – freut sich Regula Steiner, die künstlerische Leiterin des „kurtheater bitterfeld e.v. dessau“. In dem Stück wird in einem burlesken Bilderbogen die phantastische Geschichte einer in Polen arbeitenden deutschen Putzfrau erzählt, der im Traum historische Gestalten erscheinen, die sie und das Publikum auf eine phantastische Zeitreise in die deutsch-polnische Geschichte entführen.
Die Uraufführung von „Transit Masowien“ findet am 24. Juli im Rahmen des Polnischen Theaterfestivals „Przystanek Olecko“ im masurischen Olecko statt. Die Deutschlandpremiere ist im Rahmen des Blauen Festes Anfang September am Bauhaus Dessau zu erleben.
Die ersten Proben zu „Transit Masowien“ haben bereits Mitte März in Milanowek bei Warschau stattgefunden. „Dabei ging es vor allem darum, mit unserem polnischen Partner, der Theatergruppe „Milanowskie Towarzystwo Edukacyjne“, eine gemeinsame Theatersprache zu entwickeln, die möglichst auch nonverbal funktioniert und in Polen und Deutschland gleichermaßen verstanden wird “, erklärt Regisseurin Maya Tångeberg- Grischin. Sie setzt bei der gemeinsamen Arbeit von professionellen Schauspielern und jugendlichen Laiendarstellern deshalb vor allem auf die Gruppentheatertechnik des französischen Mimen Jaques Lecoq, bei der das Spiel mit Körper, Rhythmus und Musik im Mittelpunkt steht.
Für die international erfahrene Theaterfrau, die derzeit an der Schwedisch Polytechnischen Hochschule in Wasa (Finnland) lehrt, ist es bereits die dritte Zusammenarbeit mit dem „kurtheater bitterfeld e.v. dessau“. Auch für die musikalische Leitung konnte ein alter Weggefährte gewonnen werden. Andreas Altenhof, der inzwischen im Direktorium der Neuköllner Oper in Berlin arbeitet, freut sich „auf neue musikalische Heldentaten an alter Wirkungsstätte“. Altenhof war von 1992 bis 2002 künstlerischer Leiter des Dessauer Kurt Weill Festes und hat in dieser Zeit mehrfach mit dem Kurtheater Bitterfeld zusammengearbeitet.
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Der kurtheater bitterfeld e.V. dessau wurde 1993 als Gruppe aus professionellen Künstlern und Laien gegründet. Er verfolgt seitdem die Idee, die Region Dessau Bitterfeld zu einer Bühne für experimentelles, integratives und lebensweltbezogenes Theater zu machen. Kontakt über Regula Steiner-Tomic, Medicus Str. 3, 06844 Dessau, fon 0340 – 22 11 561 oder mail info(at)kurtheater-bitterfeld.de, weitere Informationen www.kurtheater-bitterfeld.de
Pressekontakt: Kerstin und Wolfgang Schilling, Bestsidestory – Die Mediendienstleister, Spinnereistr. 7, Halle 18, 04179 Leipzig, mobil 0172-3414562, mail wolfgang.schilling(at)bestsidestory.de
Datum: 21.04.2008 - 17:24 Uhr
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