Nonverbale Kommunikation und Intensivpflege
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Menschen, die intensivpflegerischer Betreuung bedürfen, haben häufig erhebliche Probleme, sich über ihre Stimme zu artikulieren. Pflegekräfte stehen in diesem Fall vor der Herausforderung, die Anliegen ihrer Klienten über die Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation zu verstehen. Was in diesem Zusammenhang zu beachten ist, schildern die Pflegeexperten des L&W Intensivpflegedienstes.
Wissenschaftler haben schon vor vielen Jahren festgestellt, dass die zwischenmenschliche Kommunikation maximal zur Hälfte aus sprachlichen Inhalten besteht. Mimik und Gestik machen einen ebenso großen Anteil aus. Entfällt die Sprache als Kommunikationskanal zum Intensivpflegepatienten, heißt dies also nicht, dass er seine Anliegen und Stimmungen nicht mehr mitteilen würde. Um seine Botschaften zu verstehen, ist es wichtig, nonverbale Kommunikationssignale wie Handbewegungen oder Veränderungen im Gesichtsausdruck richtig zu interpretieren.
In der häuslichen Intensivpflege werden darum nicht nur pflegetechnische Ansprüche an der das Pflegepersonal gestellt. Die Fähigkeit, alle Signale des Patienten zu bemerken und korrekt zu deuten, ist von großer Bedeutung für eine lebensqualitätssteigernde Betreuung. Im Pflegealltag gehen die Anforderungen deutlich über theoretische Kenntnisse hinaus. Viele Klienten sind nicht nur verbal, sondern zugleich körperlich, eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund entwickeln sie ganz eigene nonverbale Kommunikationsmethoden, die das Pflegepersonal verstehen muss.
Das Verständnis für die Art und Weise, in welcher der individuelle Pflegebedürftige kommuniziert, ermöglicht eine intensivpflegerische Betreuung, die nicht nur medizinisch notwendige Maßnahmen ausführt, sondern den Klienten in seinen individuellen Bedürfnissen berücksichtigt. Durch gezielte Förderung und Training können seine Ausdrucksmöglichkeiten zu verbessert und seine Lebensqualität erhöht werden.
Für die Pflegeexperten des L&W Intensivpflegedienstes hat die Lebensqualität ihrer Klienten größte Bedeutung. Über die Möglichkeiten der persönlichen Betreuung und Förderung im individuellen Einzelfall informieren sie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen jederzeit gerne.
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Datum: 20.09.2011 - 08:41 Uhr
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