PSA-Vertriebschef Gales: "Wir haben in Deutschland mehr verdient als je zuvor"
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Gales will Citroën und Peugeot höher positionieren - Vorbild VW - DS-Modelle aus China könnten auch in Europa verkauft werden
PSA kann die neue Preispolitik deutlich früher als geplant am Markt durchsetzen. Laut Gales hat sich der Anteil margenstarker Modelle seit 2009 von neun auf 17 Prozent nahezu verdoppelt. "Allein in diesem Jahr ist der Umsatz pro Fahrzeug gegenüber 2010 um sieben Prozent gestiegen."
So liegt der Verkaufsanteil des DS3 nur noch knapp unter der Zehn-Prozent-Marke und damit fast auf dem Niveau des günstigen C1. Das fast 30.000 Euro teure Sport-Derivat DS3 Racing sollte ursprünglich nur 2.000 Mal gebaut werden, wegen der starken Nachfrage hat PSA die Stückzahl auf 7.000 erhöht, so Gales. Bei Peugeot hat sich der 3008 unerwartet zum Verkaufsschlager entwickelt. Geplant war eine Jahresproduktion von 80.000 Fahrzeugen, inzwischen nähert sich die Produktion der Marke von 150.000.
Gales will die Palette der hochpreisigeren DS-Modelle aber nicht nur stark ausbauen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die in China gefertigte Modelle nur in Asien absetzen, erwägt Gales sogar den Verkauf von DS-Modellen aus chinesischer Produkt auch in Europa. Dabei geht es um Derivate des DS4, beispielsweise eine Stufenheck-Limousine, die 2014 kommen könnte, sowie ein SUV. Vom DS5 soll es Ende 2015 eine 4,90 Meter lange Limousine mit Anleihen bei der Studie Metropolis geben. Die Fertigung in Europa sei keinesfalls sicher, so Gales. "Es ist noch nicht entschieden, ob wir diese Modelle auch in Europa fertigen oder sie importieren."
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Datum: 22.09.2011 - 10:30 Uhr
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