Neue OZ: Kommentar zu Tarife / Luftverkehr / Fluglotsen
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Das war knapp. Quasi in letzter Minute ist es gelungen, einen
Streik der Fluglotsen abzuwenden. Die Beharrlichkeit von
Verkehrsminister Ramsauer, der auf eine weitere Verhandlungsrunde
gedrängt hatte, hat sich ausgezahlt. Er darf sich nun rühmen,
Zehntausenden von Passagieren viel Ärger und Stress erspart zu haben.
Aufgegangen ist freilich auch die Taktik der Gewerkschaft der
Flugsicherung. In monatelangem Streit hat sie den Tarifpartner
zermürbt und zu deutlichen Zugeständnissen bewegt. Die tariflichen
Verbesserungen in Form von mehr Geld und Höherstufungen können sich
sehen lassen, zumal Fluglotsen auch bislang schon gut bezahlt wurden.
Zweifellos hat das große Drohpotenzial der kleinen Gewerkschaft
die entscheidende Rolle gespielt. Schon mit einem Streik einiger
Hundert Mitarbeiter könnte sie den Flugverkehr stark stören oder gar
zum Erliegen bringen. Wer sich über so viel Macht erregt, sollte
allerdings auch nicht vergessen, dass Streiks in der Privatwirtschaft
völlig legal sind. Und die Deutsche Flugsicherung ist nun einmal seit
Anfang der 1990er-Jahre privatrechtlich organisiert. Speziell
führende Vertreter der Fluggesellschaften hatten seinerzeit darauf
gedrängt, die als zu teuer kritisierte Bundesanstalt für
Flugsicherung abzuschaffen. Wenn sie nun darüber klagen, dass die
Mitarbeiter der neuen Gesellschaft im Gegensatz zu Beamten streiken
dürfen, so ist das scheinheilig.
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Datum: 12.10.2011 - 22:00 Uhr
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