Mängel bei der Weitergabe und Berechnung der EEG-Umlage beseitigen
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Darüber hinaus besteht dringender Handlungsbedarf bei der Berechnung der EEG-Umlage. So fließen zum Beispiel nur die ersten 9 Monate des laufenden Jahres in die Prognose für das darauffolgende Jahr ein. Das führt dazu, dass die Monate Oktober bis September, in denen sich die Kosten zugunsten der Erneuerbaren entwickeln, nicht berücksichtigt werden. "Verbraucher und Öffentlichkeit werden so durch fehlerhafte Prognosen verunsichert und unnötig belastet. Die Novellierung der Ausgleichmechanismusverordnung im kommenden Jahr sollte dazu genutzt werden, dies entsprechend zu verändern," so Pilarsky-Grosch.
Windenergie an Land muß auch in Zukunft die wichtigste Rolle bei der Energiewende spielen, da sie absehbar zu sehr niedrigen Differenzkosten große Mengen Strom produzieren kann. Im Jahr 2010 hatte die Windenergie einen Anteil von etwa 47 Prozent am gesamten EEG-Strom, sie hat jedoch nur etwa 20 Prozent der Differenzkosten verursacht.
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Datum: 14.10.2011 - 16:46 Uhr
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