Talente, verzweifelt gesucht!
ID: 50073
Mittelstand hat gegenüber Konzernen bei der Anwerbung von Spitzenkräften oft das Nachsehen
Herkömmliche Rekrutierungswege scheinen wenig Erfolg versprechend zu sein. Die FTD verweist auf die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim sowie den Landkreis Schwäbisch Hall und die Arbeitagentur, die in einer gemeinsamen Aktion qualifiziertes Fachpersonal für ein bestimmtes Unternehmen suchten. Doch die Bilanz einer zwölfseitigen Zeitungsbeilage mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren sowie der Präsenz auf Messen und Jobbörsen in NRW, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen fiel „sehr ernüchternd“ aus.
Außerdem gibt es oft das Problem, dass Personalmanager in einer Flut umpassender Bewerbungen ertrinken, wenn sie eine Anzeige geschaltet haben.„Wir geben mit concludis http://www.concludis.de den Personalverantwortlichen ein Instrument an die Hand, mit dem Rekrutierungsprozesse professioneller, kostengünstiger und ergebnisorientierter gestaltet werden können“, verspricht der Kölner Personalexperte Marc Emde von KCP-Executives http://www.kcp-executives.de.
Hierbei handelt es sich um ein webbasiertes Rekrutierungsportal mit angeschlossenem Online-Assessment, das branchenübergreifend für Mitarbeiter sowie Fach- und Führungskräfte entwickelt wurde. Die Vorteile für die Unternehmen seien eindeutig, so Emde: „Mit concludis entfällt der komplette administrative Prozess, wie die Eingangsprüfung, Archivierung oder Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Alle Bewerberdaten stehen jederzeit in einer strukturierten Datenbank zur Verfügung. Unternehmen ergänzen sukzessive ihren Stamm an Interessenten, auf den auch noch nach Jahren zurückgegriffen werden kann. Ein Bewerber, dem heute kein adäquates Angebot gemacht werden kann, ist vielleicht drei Jahre später sehr wertvoll für ein Unternehmen.“
Der Personalexperte Emde nimmt vor allem den Mittelstand in den Blick. „Überall ist der Ruf nach mehr Innovation und Wirtschaftlichkeit in den Personalabteilungen zu hören. Die Themen Informationstechnologie und webbasierte Tools werden bislang vernachlässigt. Man klammert sich noch zu stark an die herkömmlichen Instrumente“, sagt der Personalexperte. Personalabteilungen müssten dringend wirtschaftlicher werden und die webgestützte Rekrutierung verfeinern.
Im Vorfeld der Fachmesse drupa http://www.drupa.de machte jetzt Oliver Curdt, Chef des Landesverbandes Druck und Medien (VDM) NRW http://www.vdmnrw.de, gegenüber der Rheinischen Post http://www.rp-online.de darauf aufmerksam, dass es zu wenig Drucker gebe. Dabei werde es eine Welt ohne Printprodukte niemals geben: „Im Gegenteil: Seit das Internet den Alltag im Büro und privat verändert hat, wird mehr gedruckt als je zuvor. In der Druck-Branche zeichnet sich bereits ein Fachkräfte-Mangel ab.“ Zu wenig junge Leute wissen, dass allein ein Viertel aller bundesweiten Betriebe der Branche in NRW sitzen. Damit ist das Bundesland der wichtigste Standort in diesem Segment. Außderm sind allein 40 Zeitungsverlage in NRW beheimatet.
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Datum: 29.05.2008 - 14:44 Uhr
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