Globaler Low Cost-Markt steigt in nächsten zehn Jahren auf über 16 Millionen Fahrzeuge an
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Billig-Boom gilt jedoch nicht für Westeuropa
Der Schwerpunkt der Produktion von Billigautos liegt aber eindeutig auf den Emerging Markets Asiens, wo schon heute mit 4,7 Millionen Einheiten die Hälfte der Low Cost-Modelle hergestellt wird. Die andere Hälfte verteilt sich laut Polk mit Anteilen von zehn bis 15 Prozent relativ gleichmäßig auf die Regionen Lateinamerika, Europa (ohne Russland) und Japan. „Auch zukünftig wird sich das Wachstum der Low Cost-Fahrzeuge fortsetzen und bis 2017 ein Volumen von mehr als 16 Millionen hergestellten Einheiten erreichen. Mit einem Produktionsanstieg von über 70 Prozent wird das Segment in den nächsten Jahren deutlich schneller wachsen als die weltweite Produktion, die um knapp 30 Prozent zulegen wird“, so Katharina Bee, Consultant Market Analysis, Planning & Forecasting bei Polk.
Schwerpunkt der Low Cost-Produktion werde auch in Zukunft der asiatische Raum bleiben. Vor allem der Erstmotorisierungsprozess in Indien führe dazu, dass sich das Volumen produzierter Low Cost-Modelle in Asien auf mehr als neun Millionen Einheiten verdoppeln werde. Die entsprechende russische Produktion werde sich bis 2018 ebenfalls verdoppeln und dann über 1,6 Millionen Einheiten erreichen. „Die Studie von Polk macht deutlich, dass die Bäume auch im Low Cost-Segment nicht in den Himmel wachsen“, so Uwe Röhrig, Inhaber des Hannoveraner Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de, gegenüber pressetext. „Insbesondere in China werden die potenziellen Kunden der Autohersteller immer wählerischer. Wir haben es bereits jetzt mit einer relativ breiten Käuferschicht zu tun, die nicht nur bei Lebensmitteln oder Kleidung auf hochwertige Produkte Wert legt. Auch im automobilen Sektor gilt dieses ganz normale Anspruchsdenken. Die deutschen Hersteller dürfen daher nicht der Billig-Mode hinterherlaufen, sondern müssen die dortigen Märkte mit technisch innovativen Premium-Produkten beliefern.“
Die Essener Marktforscher weisen denn zwar auch auf den überraschenden Erfolg des Dacia Logan in Westeuropa hin, betonen aber gleichzeitig, dass diese Erfolgsgeschichte nicht repräsentativ sei. Aufgrund der günstigen Voraussetzungen, zu denen ein bestehendes Händlernetz der französischen Muttergesellschaft Renault gehört, warnt Polk davor, die Erfolgsgeschichte des rumänischen Low Cost-Modells auf andere Anbieter von Billigautos zu übertragen. Die aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in den gesättigten Märkten für das Segment der familientauglichen Pkw unter 10.000 Euro lediglich geringfügige Marktchancen bestehen.
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Datum: 30.05.2008 - 09:34 Uhr
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