Hohe Ausbildungsbereitschaft im Handwerk
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Freie Plätze können nicht alle besetzt werden

(PresseBox) - Auf die Zielgerade biegt die Besetzung der noch freien Lehrstellen im Handwerk für das bereits gestartete Ausbildungsjahr ein. Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe wurden zum 30. September 2011 bislang 2.705 neue Lehrverträge registriert - 3,2% mehr als im Jahr zuvor (30.9.2010: 2.622)
Die Handwerkskammer Karlsruhe geht davon aus, dass zum 31.12.2011 die Zahl der eingetragenen Lehrverträge im Vergleich zum Vorjahr (2.790) in diesem Jahr leicht übertroffen wird.
Der Lehrstellenmarkt im Handwerk zeigt sich relativ ausgeglichen: Die Betriebe konnten zum größten Teil ihre offenen Stellen besetzen. Allerdings sind in der Datenbank der Handwerkskammer Karlsruhe noch 76 Unternehmen erfasst, die ihre Ausbildungsplätze bislang nicht besetzen konnten. Das hat unterschiedliche Gründe: Zum Einen führen die Betriebe die mangelnde Ausbildungsreife der Bewerber auf, zum Anderen fehlen aber schon jetzt genügend Interessenten für die angebotenen Stellen.
Dass das Handwerk gerne noch stärker ausbilden würde, belegt eine aktuelle Sonderumfrage des Baden-Württembergischen Handwerks zur Ausbildungsplatzsituation. Jeder fünfte befragte Betrieb benennt für Bewerber als Hindernishürden für eine Ausbildung: Die fehlende Leistungsbereitschaft, die mangelnden Umgangsformen, die geringe Belastbarkeit und schlechte Mathematik- und Deutschkenntnisse. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass gerade für motivierte Jugendliche mit einem guten Schulabschluss das Handwerk noch zahlreiche Berufsoptionen bietet.
Karrierechancen für Abiturienten
Stichwort Berufsoptionen: Die Rekordzahlen bei den Studienbewerbern werden im nächsten Jahr auf Grund des doppelten Abiturientenjahrgangs und der Abschaffung der Wehrpflicht weiter steigen. Allein in der Hochschule Karlsruhe kommen derzeit rein rechnerisch auf einen Studienplatz sieben Bewerbungen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Handwerkskammer Karlsruhe insbesondere auch den zukünftigen Abiturienten und Schülern mit Fachhochschulreife, eine Berufsausbildung im Handwerk als Karriereoption zu überprüfen.
Dem Auszubildenden mit Abitur oder Fachhochschulreife wird in vielen Handwerksberufen parallel zum Berufsschulunterricht eine Zusatzqualifikation angeboten. Eine mögliche Meisterqualifizierung ist der erste Schritt in die Selbständigkeit mit interessanten beruflichen Entwicklungsperspektiven.
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Datum: 18.10.2011 - 08:46 Uhr
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