VRE Verlustrückerstattung – eine Chance für Anleger?

VRE Verlustrückerstattung – eine Chance für Anleger?

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(firmenpresse) - München im Oktober 2011 – Anleger, die vor Jahren einen Europlan oder eine andere Anlage unter Verwendung einer Kapitallebensversicherungspolice der Clerical Medical Invesment Limited (CMI) gezeichnet haben, erhalten im Moment verstärkt Post von der Firma VRE Verlustrückerstattung GmbH und der Röbke Consulting 2011 k.s. (Bratislava). Was hinter den Angeboten der Firma mit dem vielversprechenden Namen steckt, ist auf den ersten Blick für den Geschädigten nicht immer zu erkennen.

Das Angebot der VRE Verlustrückerstattung GmbH
Laut der Kanzlei KAP Rechtsanwälte in München bietet die VRE Verlustrückerstattung GmbH den angeschriebenen Anlegern an, dass diese ihre Forderungen gegen die Clerical Medical „abkauft“ und diese dann im eigenen Namen mit einer Klage geltend macht. Als „Kaufpreis“ wird hierbei ein Betrag von 51% des „Gewinns“ aus dem Prozess versprochen. Und das unter der Bedingung, dass die VRE Verlustrückerstattung GmbH selbst entscheidet, ob Klage eingereicht wird. “Daher ist Vorsicht geboten.” führt Rechtsanwalt Thorsten Krause, Partner der Kanzlei KAP, aus.

Wer steckt hinter der VRE?
Die VRE Verlustrückerstattung GmbH wird von der Röbke Consulting 2011 k.s. soeben massiv beworben. Hinter der Firma stehen der damalige Initator des EuroPlans, Rainer Röbke, der ehemalige Initator und Konzeptionär der Modelle IndividualRente, Private Best Age und EuroPlan, Hans Gottfried und Peter Schrade aus den Reihen der Schnee-Rente Anbieter. Allesamt Hebelmodelle, die unter Verwendung von Lebensversicherungspolicen der Clerical Medical Investment Ltd. dem Anleger eine praktisch lebenslange Rente, mit nur minimalem finanziellen Aufwand, versprochen hatten. “Anleger, die ein solches Modell gezeichnet haben, sehen sich inzwischen massiven Verlusten und Forderungen der finanzierenden Banken ausgesetzt”, so Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktecht Anja Appelt aus der gleichen Kanzlei. Und weiter: “Eine Klage gegen Clerical Medical ist für die Geschädigten meist der einzig mögliche Weg, ihren Schaden rückgängig zu machen.”



Verjährung von Ansprüchen
Zu mal für alle Anleger, welche Ihre Clerical Medical Police vor dem Jahre 2002 abgeschlossen haben, eine absolute Verjährung zum Ende 2011 droht!

Eine Chance für Anleger?
Die Idee, die hinter dem Angebot der VRE Verlustrückerstattung GmbH steht ist grundsätzlich zu begrüßen. Anleger können damit versuchen, den Ihnen entstandenen Schaden zumindest um rund 50 % zu reduzieren. Allerdings birgt dieses Angebot auch Risiken, die auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen sind: “Anleger sollten sich hierbei im Klaren sein, dass es sich bei der Verlustrückerstattung GmbH um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt”, führt Rechtsanwalt Thorsten Krause weiter aus.

Auch die Beteiligung, die die VRE Verlustrückerstattung im Erfolgsfalle als „Kaufpreis“ haben möchte, ist für das Modell der Prozesskostenfianzierung hoch angesetzt. Regelmäßig verlangen Prozesskostenfinanzierer ca. 30 % des erstrittenen Betrages als Gewinnbeteiligung. Insbesondere bei vielen kreditfinanzierten Hebelmodellen macht dies einen Unterschied von mehreren tausend bis zehntausend Euro. Gerade die positiven Gerichtsurteile der letzten Monate (KAP Rechtsanwälte berichteten) lassen die Chance für Anleger steigen, ihre Ansprüche mit einer Klage gerichtlich geltend zu machen.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Datum: 19.10.2011 - 09:10 Uhr
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