Torsten Brand Preis 2011 für"Look and Listen Map"
Siegreiches Projekt erhöht die Mobilität sehbehinderter MenschenDer mit 7000 Euro dotierte Preis wird am 21. Oktober von Nuance Communications in Freiburg verliehen
Platz zwei belegte Dr. Jürgen Trinkus mit dem Projekt "Hörstift Andersicht für Gastronomie und Museumswesen". Mit diesem praktischen Stift können beispielsweise Texttafeln im Museum oder Speisekarten berührt und deren Textinhalte dann akustisch abgerufen werden.
Auf Rang drei setzte die Jury die App "Guide Me", von Thomas Kiesl, die Sehbehinderten mit Hilfe eines internen GPS, eines Kompasses und der Sprachausgabe bei der Navigation zu Fuß hilft.
Der von Nuance Communications initiierte Preis fördert Ideen und Projekte, die für Sehbehinderte einen besseren Zugang zu Informationen und Kommunikation durch praktische Erleichterungen im Umgang mit Technik bedeuten. Von Mai bis August diesen Jahres waren einzelne Personen und Gruppen, Forschungsprojekte wie auch gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen im gesamten Bundesgebiet aufgerufen, sich mit ihren Innovationen, ihrem Engagement und ihren Projekten zu bewerben.
"Blinde und sehbehinderte Menschen müssen im Alltag viele Hindernisse bewältigen. Umso bemerkenswerter, wenn es Menschen gibt, die Technologieinnovationen und Lösungen vorantreiben, um die Selbstständigkeit dieser Menschen zu heben und einen barrierefreien Umgang für sie zu ermöglichen: Dies würdigt Nuance Communications mit dem Torsten Brand Preis", so Arnd Weil, VP und General Manager Automotive Business bei Nuance Communications.
Verena Bentele, vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin und Jurymitglied zum Siegerprojekt, den Entwicklern der "Look and Listen Map": "Als Sportlerin weiß ich, wie wichtig Mobilität für jeden Menschen ist. Beim Wettkampf habe ich einen Begleitläufer, der mir die Strecke durch seine Stimme erklärt. Den Weg zum Training oder Wettkampf muss ich jedoch selbst zurücklegen. Um auch im Alltag selbstständig zu sein, ist eine Navigationshilfe ein guter Begleitläufer für die Zukunft. Die Jury hat in meinen Augen einen würdigen Preisträger gewählt dem ich für die Zukunft viel Erfolg wünsche."
"Mich hat das Projekt von Frau Thurow und Herrn Wendorff besonders überzeugt, da jeder Benutzer das Onlinekartenmaterial eigens aktualisieren und ergänzen kann. So können "markante Punkte" für sehbehinderte und blinde Fußgänger integriert werden, die für Sehende oft ohne jede Bedeutung sind", erklärt Rudi Ullrich, Mitglied beim DBSV und in der Fachjury des Torsten Brand Preises.
Die Jury des Torsten Brand Preises 2011 bildeten Arnd Weil, VP und General Manager Automotive Business von Nuance Communications, Corinna Brand, Witwe von Torsten Brand, Verena Bentele, vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin, sowie Vertreter verschiedener Blindenorganisationen: Peter Brass, Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computerbenutzer e.V. (ISCB), Wilhelm Gerike, Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und Rudi Ullrich, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista).
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Hintergrund Torsten Brand Preis:
Hintergrund für die Auslobung dieses Preises durch Nuance Communications ist der viel zu frühe und unerwartete Tod seines Mitarbeiters Torsten Brand. Brand war unter anderem Hauptentwickler von TALKSTM, einer Sprachausgabe- und Bildauslese-Software, die es Sehbehinderten ermöglicht, die vielen Funktionen eines Mobiltelefons zu nutzen. Zeit seines Lebens bemühte er sich darum, Blinden und Sehgeschädigten den Zugang zur Technik im Alltag zu erleichtern - mit Erfolg: TALKS ist zweifellos als Standard-Software für körperlich Benachteiligte etabliert. Torsten Brand war selbst blind und verstarb am 12. April 2010 im Alter von nur 47 Jahren.
Mit dem Preis sollen Ideen und Projekte gefördert werden, die für Sehbehinderte einen besseren Zugang zu Informationen und Kommunikation durch praktische Erleichterungen im Umgang mit Technik bedeuten. Aufgerufen waren einzelne Personen und Gruppen, Forschungsprojekte wie auch gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen im gesamten Bundesgebiet
Der Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen und ist mit 7.000 Euro dotiert.
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Datum: 21.10.2011 - 14:10 Uhr
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