Radio Day: Kölner Fachkongress entwickelt Konzepte für das Radio von morgen
ID: 50910
Interaktive Formate sollen Hörerbindung stärken
Ein Anrufer hört sich nach einer kurzen Einleitung zehn Geräusche innerhalb von maximal 20 Sekunden an. Anschließend muss er sich an so viele wie möglich erinnern und diese benennen. Für jede richtige Antwort erhält er einen vom Radio Sender frei zu definierenden Betrag. Für falsche Antworten wandert der Betrag in einen Jackpot, den derjenige Anrufer gewinnt, der alle Geräusche benennen kann. Wahlweise kann er sich auch gegen den Jackpot und für eine weitere Spieloption entscheiden. Die Hörer werden zum Mitmachen bewegt und interaktiv in das redaktionelle Geschehen des Senders eingebunden. Neue Hörer können so leichter gewonnen, vorhandene an den Sender gebunden werden.
Mit „Sound Memory“ will NEXT ID nicht nur dem Bedarf der Sender nach neuen und kreativen Spielideen zur Hörerbindung Rechnung tragen, sondern auch dem Trend zur mobilen Mediennutzung. Denn um teilzunehmen, kann man entweder über eine 0137-Rufnummer anrufen oder sich über eine SMS um die Teilnahme bewerben. Gerade die mobile Komponente sei ausschlaggebend für den Erfolg vieler crossmedialer Kampagnen, erklärt NEXT ID-Manager Jürgen Wachter: „Jede Stunde ruft der Moderator eine Mobilfunknummer zurück.“
Durch Einrichtung eines Trainingscamps auf der Internetseite des Senders mit Ranking der besten Spieler werde der crossmediale Ansatz verstärkt. „Bei dem Spiel wird doppelte Spannung erzeugt. Einerseits fiebert jeder Hörer mit, ob der Teilnehmer den Jackpot wohl knackt, andererseits versucht jeder selbst, die Geräusche zu erraten bzw. sich zu erinnern. Call Media Formate im Hörfunk eröffnen durch redaktionelle Einbindung neue Wege der Interaktion über Festnetz, Handy oder auch über Internet“, so Wachter. Call Media sei somit auch ein wichtiges Element zur Stärkung des Profils und der Bekanntheit des Senders. Sowohl der Sender wie mögliche Werbepartner könnten zudem durch Einspielen von Werbejingles ihre Marke stützen.
Jörg Howe von der Arcandor AG http://www.arcandor.com skizziert in Köln, wie Unternehmen mit crossmedialen Konzepten von der Digitalisierung der Medienlandschaft profitieren können. Zum Thema „Media 3.0 – Die Zukunft der Medienhäuser“ wird sich Christiane zu Salm, Vorstand Cross Media bei Hubert Burda Media, mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigen. Professor Carl-Frank Westermann von der Berliner Agentur MetaDesign http://www.metadesign.de erläutert in seinem Vortrag „Sinfonie der Sinne“ die Bedeutung des Sound-Brandings und Konzepte für die akustische Markenführung. Die Pioniere des englischen Digitalradios James Cridland von BBC Audio & Music Interactive http://www.bbc.co.uk/radio/ und Nick Piggot von GCap Media http://www.gcapmedia.com werden der deutschen Radiobranche wichtige Erfahrungswerte aus ihrem Heimatland vermitteln. Hans-Peter Gaßner, stellvertretender Leiter Werbe- und Marktforschung bei AS&S Radio, skizziert anhand einer Studie, welche Multiplikatoreffekte mit Radiowerbung erzielt werden. Werbepsychologe Dr. Martin Scarabis von Universität Münster und Partner der decode Marketingberatung verdeutlicht, wie das Intuitive unser Handeln steuert. In seinem Vortrag „Per Autopilot in die Zukunft: Die implizite Werbewirkung von Radio“, leitet er daraus ab, dass Werbewirkung im Radio keiner gezielten Aufmerksamkeit bedarf und damit einer Interaktionsbereitschaft nicht entgegen steht.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 10.06.2008 - 08:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 50910
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Sohn
Kategorie:
Information & TK
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 10.06.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1021 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Radio Day: Kölner Fachkongress entwickelt Konzepte für das Radio von morgen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Wissen ist Macht - Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen ...
Was Sie benötigen, ist ein Konzept, mit dem Sie vorhandenes Wissen speichern und zugänglich machen. Kurzum: Sie benötigen ein funktionierendes Wissensmanagement. Die IHK Frankfurt am Main, die IHK-Innovationsberatung Hessen und das BIEG Hessen laden ein zur gemeinsamen Veranstaltung „Wissen
QUIPS: Content Card – Neue Umsatzchance für Händler durch Verkauf von virtuellen Produkten ...
Dem Markt für so genannte virtuelle Güter wie Navigationsdienste oder Musik-Downlods für mobile Endgeräte wird für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum prognostiziert. Bislang jedoch lief das beginnende Geschäft fast völlig am klassischen Fachhandel vorbei. Dies nicht zuletzt, weil ein Pr
QUIPS: Content Card – Neue Umsatzchance für Händler durch Verkauf von virtuellen Produkten ...
Dem Markt für so genannte virtuelle Güter wie Navigationsdienste oder Musik-Downlods für mobile Endgeräte wird für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum prognostiziert. Bislang jedoch lief das beginnende Geschäft fast völlig am klassischen Fachhandel vorbei. Dies nicht zuletzt, weil ein Pr
Surfen auf der Straße: Telekom und KWICK! kooperieren! ...
MultimediaStationen heißen die Nachfolger der altbekannten Telefonzellen. Frei nach dem Motto „Raus aus der Zelle und ab an die frische Luft“ ist hier nicht nur bloßes Telefonieren möglich. Neben der Bildtelefonie, dem Versand und Empfang von E-Mails kann rund um die Uhr gesurft werden. Theme




