Abschluss mit Anschluss: Dank KÜM jetzt Azubi

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- Lotsen leisten erneut hervorragende Arbeit bei der Vorbereitung junger Hauptschüler auf das Berufsleben
- Fünf-Jahres-Ziel vorzeitig übertroffen
- Langfristiges Modell für regionales Übergangsmanagement als neues Ziel definiert
Die 33 hauptamtlichen Lotsen an den 15 teilnehmenden Schulen des Modellprojekts "Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf" (KÜM) in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) haben auch im Schuljahr 2010/11 wieder hervorragende Arbeit geleistet. Bereits ein Jahr vor Ablauf der Pilotphase des bundesweit einmaligen Projekts wurde die Fünf-Jahres-Zielmarke - eine Verdopplung der direkten Übergänge von 14,4% (2006) auf 28,8% - geknackt: Bis Mitte Oktober starteten 199 von 674 Hauptschulabsolventen unmittelbar im Anschluss an den Abschluss in die duale Ausbildung. Dies entspricht einer Übergangsquote von 29,5%.
"Die hohe Übergangsquote ist ein Riesenerfolg und zugleich Anerkennung für die fruchtbare Kooperation von Lotsen, Berufsberatern, Lehrern und Betrieben vor Ort. Immer mehr Schüler, insbesondere auch mit Migrationshintergrund, finden Dank der professionellen und kontinuierlichen Begleitung ab Klasse 7 direkt und damit ohne teure Umwege einen Ausbildungsplatz. Hierdurch leistet KÜM einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs", so Dr. Eva Lohse, im Vorstand des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar hauptverantwortliche Thementreiberin für den Bereich Arbeitsmarkt.
Auf der Beliebtheitsskala der Berufe ganz oben rangierte bei den Mädchen die Ausbildung zur Friseurin (12) und zur Medizinischen Fachangestellten (9). Bei den Jungs besonders gefragt waren die Lehrberufe KFZ-Mechatroniker (13) und Anlagenmechaniker (11).
Daneben finden sich immer mehr KÜM-Schüler auch in ausgefallenen und für Hauptschulabsolventen untypischen Berufsbildern wie IT-System-Elektronikerin oder Holzmechaniker. Nach wie vor kam der Großteil der Jugendlichen in mittelständischen Betrieben und Stadtverwaltungen unter. Zunehmend starten KÜM-Schüler ihre berufliche Zukunft aber auch in Großunternehmen wie BASF und Deutsche Telekom in Ludwigshafen, Daimler in Mannheim oder KSB und KBA in Frankenthal.


Langenbergschule Birkenau ganz vorne
Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Drittel der Pilotschulen das Fünf-Jahres-Ziel übertroffen hatten, sind es nun knapp die Hälfte. An der Spitze liegt mit großem Abstand die Langenbergschule im südhessischen Birkenau, an der zwei von drei Schülern unmittelbar nach dem Hauptschulabschluss eine Berufsausbildung begannen. Überdurchschnittlich erfolgreich bei der Vermittlung der Jugendlichen waren außerdem die Pfingstbergschule Mannheim (41,7%), die IGS Edigheim (37%), die ehemalige Pestalozzischule Ludwigshafen (34,5%), die IGS Speyer (34,1%), die Gerbersruhschule Wiesloch (32,7%) und die Karrillon-Hauptschule Weinheim (31%).
"Klare Zielvorgaben, eine zentrale und datenbankbasierte Projektsteuerung sowie das professionelle Coaching durch Lotsen sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Viele Unternehmen wissen inzwischen, dass sie mit KÜM-Schülern gut vorbereitete und damit hochmotivierte Mitarbeiter gewinnen", berichtet Dr. Wolfgang Siebenhaar, Geschäftsführer der MRN GmbH, die das Modellprojekt koordiniert.
Dauerhaftes regionales Übergangsmanagement als Ziel
Die Pilotphase für das hälftig von der Bundesagentur für Arbeit und den Ministerien der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie dem Kreis Bergstraße finanzierte Projekt läuft noch bis zum Ende des Schuljahres 2011/12. Danach soll das Übergangsmanagement Schule-Beruf vor dem Hintergrund seiner wesentlichen Erfolgsfaktoren in ein langfristiges Modell auf regionaler Ebene überführt werden. "KÜM hat eindeutig gezeigt, dass es sich lohnt, junge Menschen auf ihrem Weg in das Berufsleben dauerhaft und strukturiert zu begleiten. Zum Ende der Pilotphase gilt es nun, ein tragfähiges Geschäfts- und Finanzierungsmodell für ein regionales Übergangsmanagement zu entwickeln", umreißt Maria Lauxen-Ulbrich ihre Hauptaufgabe. Die studierte Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin und langjährige Mitarbeiterin des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim leitet seit 1. Oktober den Bereich "Vitaler Arbeitsmarkt" der MRN GmbH.
Was ist KÜM?
"Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf" - kurz KÜM - ist das deutschlandweit umfassendste Modell zum erfolgreichen Übergang von der Schule ins Berufsleben. Kern des Projekts, das seit 2007 an 15 Pilotschulen in der MRN durchgeführt wird, ist die konsequente Betreuung und zielgerichtete Unterstützung der Schüler durch hauptamtliche Lotsen sowie Lehrer und Berufsberater ab Klasse 7. Auf Basis verschiedener Testverfahren und Beratungsgespräche werden die Talente der Schüler zum Vorschein gebracht und langfristig individuell gefördert. Derzeit betreuen 33 Lotsen knapp 2.300 Hauptschüler. Von besonderer Bedeutung für die erfolgreiche Vorbereitung der Jugendlichen auf das Berufsleben ist die enge Vernetzung vor Ort. In diesen lokalen Netzwerken arbeiten alle Beteiligten zusammen - angefangen bei den Schülern über Berufsberater, Lehrer und Lotsen bis hin zu den Unternehmen vor Ort. Sie ermöglichen den Schülern u.a. Zugang zu Praktika und Ausbildungsplätzen. Umgesetzt wird KÜM von der MRN GmbH. Die Finanzierung erfolgt zur einen Hälfte durch die Bundesagentur für Arbeit, zu anderen Hälfte durch die Ministerien der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie den Kreis Bergstraße.

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Datum: 03.11.2011 - 10:33 Uhr
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