Landwirte und Wissenschaftler fordern verstärkte Anstrengungen für einen produktiveren Weizenanbau
ID: 513033
Landwirte und Wissenschaftler fordern verstärkte Anstrengungen für einen produktiveren Weizenanbau
Bedarf wächst schneller als die Produktivität - Klimawandel wirkt verschärfend / Bayer CropScience baut weltweites Zuchtprogramm für verbessertes Saatgut auf
Monheim, 3. November 2011 - Öffentliche und private Institutionen müssen künftig weltweit verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren, wenn die Weizenproduktion gesteigert werden soll. Das ist das Fazit eines internationalen Kongresses mit 150 Wissenschaftlern, Züchtern, Händlern und Landwirten aus aller Welt, zu dem Bayer CropScience am Donnerstag nach Monheim geladen hatte. Derzeit nimmt die Produktivität von Weizen, dem neben Reis wichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt, jährlich um weniger als ein Prozent zu. Der weltweite Bedarf wächst dagegen doppelt so stark.
Der Klimawandel und der Rückgang der Mineralstoffvorräte für Dünger verschärfen die Situation. Die aktuelle Herausforderung liegt deshalb darin, die Erträge zu erhöhen - durch verbessertes Saatgut, neue Verfahren im Pflanzenschutz und optimierte Anbaumethoden. "Wir wollen dazu einen wichtigen Beitrag leisten", sagte Dr. Rüdiger Scheitza, Vorstandsmitglied von Bayer CropScience. "Im Pflanzenschutz für Weizen sind wir bereits das weltweit führende Unternehmen. Jetzt bauen wir zudem eine Forschungsplattform auf, die bei der Züchtung besserer Weizensorten führend sein wird." Neue Sorten sollen ab 2015 verfügbar sein.
Professor Stephen Baenziger von der Universität Nebraska erklärte, noch nie seien die Herausforderungen an die Züchter so groß gewesen wie heute. "Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Entwicklung von Hybridweizen und der angemessene Einsatz der Grünen Gentechnik." Unterstützt wurde er unter anderem von Professor Martin Parry vom britischen Forschungszentrum Rothamsted Research, einem der renommiertesten Agrarforschungszentren der Welt: "Es gibt einen dringenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen, um den Weizenertrag auf den vorhandenen Flächen zu steigern und Ressourcen wie Düngemittel und Wasser möglichst effizient einzusetzen."
Wesentliche Fakten zu Weizen:
Ungefähr 25 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche weltweit dient dem Anbau von Weizen. Damit ist Weizen die Getreidepflanze mit der größten Anbaufläche und eines der bedeutendsten Grundnahrungsmittel auf der Welt. Mit einer Produktionsmenge von über 650 Millionen Tonnen pro Jahr ist Weizen hinter Mais die am zweithäufigsten angebaute Getreidepflanze. Wichtige Regionen für die Produktion von Weizen sind Australien, die Schwarzmeer-Region, China, die EU, Indien und Nordamerika.
Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Bayer CropScience zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 6,830 Milliarden Euro im Jahr 2010 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzeneigenschaften. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt 20.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.
Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: http://www.presse.bayercropscience.com Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Bayer CropScience Deutschland GmbH
Sprecher für die Agrarpresse:
Heinz Breuer
Elisabeth-Selbert-Straße 4a
40764 Langenfeld
Telefon: +49 (0) 2173-2076-298
Mobil: +49 (0) 170-7663420
Telefax: +49 (0) 2173-2076-468
E-Mail: heinz.breuer@bayer.com
Medienkontakte für die Allgemeine Presse:
Utz Klages
Pressesprecher Crop Protection / Environmental Science
Phone: +49 2173 38 3125
EMail: utz.klages@bayer.com
Richard Breum
Pressesprecher BioScience
Phone: +49 2173 38 3270
E-mail: richard.breum@bayer.com
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 03.11.2011 - 18:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 513033
Anzahl Zeichen: 5408
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 641 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Landwirte und Wissenschaftler fordern verstärkte Anstrengungen für einen produktiveren Weizenanbau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bayer CropScience AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Investitions- und Wachstumsstrategie wird weiter konsequent umgesetzt Monheim, 15. Oktober 2013 - Bayer CropScience beruft drei neue Mitglieder in das Executive Committee (Exco) des Unternehmens: Zum 1.1.2014 werden Marc Reichardt als Leiter Agricultural Commercial Operations, Bernd Naaf als Le
Farming?s Future ? Das neue Unternehmensmagazin von Bayer CropScience: Spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Landwirtschaft ...
Medienübergreifendes Konzept mit zahlreichen Zusatzangeboten Monheim, 15. Juli 2013 - Eine kontinuierlich steigende Weltbevölkerung, der Rückgang der pro Kopf verfügbaren Anbaufläche und die zunehmenden Wetterkapriolen - die Rolle der Landwirtschaft ist heute wichtiger denn je. Das neue Un
Ausbau eines weltweiten Netzwerkes von Weizenzuchtstationen: Bayer CropScience eröffnet Weizenzuchtstation in Milly-la-Forêt bei Paris ...
Züchtungsprogramm zielt auf höhere Erträge, die Bewältigung ökologischer Herausforderungen und bessere Weizensorten Investition von mehr als 7 Millionen Euro über drei Jahre am Standort Neubau zur Kapazitätsverdopplung von Labor und Gewächshaus Bayer CropScience hat heute mit 25
Weitere Mitteilungen von Bayer CropScience AG
Aktuelle Studie zeigt: Sonne macht glücklich, Atome Angst und Kohle traurig. ...
Die Diskussion über die Zukunft der Energiegewinnung weckt starke Emotionen in der öffentlichen Wahrnehmung. Dies ist das Ergebnis eines Prognosemarktes (Predictive Market), den die Unternehmen BrainJuicer und GMI (Global Market Insite, Inc.) unter 1.032 Teilnehmern in Deutschland und Großbr
Internationale Zertifizierungen für Soltecture ...
Berlin, 03.11.2011 - Ausgezeichnet mit internationalen Prüfsiegeln baut der Berliner Systemanbieter und Modulhersteller Soltecture den weltweiten Vertrieb seiner CIGSe-Dünnschichtmodule in den USA, Italien und Großbritannien aus: Für seine Rahmenmodule "Linion F" und seine Indach-Modu
Jubiläum für den Pionier im Bereich Solar-Potenzial-Analyse ...
Karlsruhe, 3.11.2011: In diesem Monat wird das Karlsruher Software- und Dienstleistungsunternehmen Smart Geomatics GbR fünf Jahre alt. Im Oktober 2006 ging das Unternehmen, das von den Dipl.-Ing. (FH) Thomas Beck, Sandro Di Oronzo und Carsten Rensch gegründet wurde, als Spin-off aus der Hochschul
Vertriebsbüro von Donauer Solartechnik in Österreich eröffnet ...
Seit Oktober 2011 haben die österreichischen Kunden von Donauer Solartechnik einen direkten Ansprechpartner vor Ort: Andreas Wimplinger leitet das neue Ver-triebsbüro im oberösterreichischen Waldzell. Seit mehr als fünf Jahren ist Donauer Solartechnik in der Alpenrepublik aktiv. Bisher betre




