Rohölpreise geraten im Frühhandel unter Druck

Rohölpreise geraten im Frühhandel unter Druck

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Die Rohölpreise sind auf hohem Niveau in die neue Woche gestartet. Im Frühhandel kostete Nordseeöl (Brent) 113 Dollar; US-Leichtöl (WTI) fast 95 Dollar. Zunächst zeigten sich die Notierungen dabei leicht nachgiebig und mussten Einbußen von jeweils mehr als einem halben Dollar hinnehmen.



(firmenpresse) - LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise sind auf hohem Niveau in die neue Woche gestartet. Im Frühhandel kostete Nordseeöl (Brent) 113 Dollar; US-Leichtöl (WTI) fast 95 Dollar. Zunächst zeigten sich die Notierungen dabei leicht nachgiebig und mussten Einbußen von jeweils mehr als einem halben Dollar hinnehmen. Belastend wirkten sich mäßige Wirtschaftsdaten aus den USA sowie der Euro-Zone aus. Wie der Branchendienst Futures Services berichtet, bezeichnete Präsident Obama die Zahlen unter dem Strich als enttäuschend. Der Arbeitsmarkt komme nur sehr schleppend und schlechter als erhofft in Schwung. Zudem irritiert das Hin und Her in der Griechenland-Frage. Nachdem er am Freitagabend die Vertrauensfrage für sich entschieden hatte, trat der bisherige oberste Krisen-Manager und Premier Papandreou zurück, um den Weg für eine Regierungsneubildung frei zu machen. Die daraus resultierende Ungewissheit trübt die Stimmung der Anleger. Auf der anderen Seite verhindert das immer lautere Säbelrasseln zwischen Israel und Iran größere Preisverluste. Im Falle eines Militärschlags werden massive Einflüsse auf die Ölversorgung erwartet.
Auf dem hiesigen Heizölmarkt dürfte es nur zu geringen Preisanpassungen kommen. Die Tendenz geht dabei in Richtung leicht steigender Bezugskosten.
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Datum: 07.11.2011 - 09:25 Uhr
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